Schlagwort-Archiv: Deutschland

Projekt: Wir sind Ananas. Vierundzwanzigster Spieltag.

Wer nun aber damit gerechnet hatte, dass DIESES deutsche Team die Urus selbst ohne Betreten des Platzes wegpustet, der hat sich maßgeblich geirrt. In Wahrheit hat die Mischpoke der Werhatnochnichtwerwillnochmals eher ein bisschen Glück gehabt, dass sich der schöne Diego nicht noch öfter in die Nähe des Butts vorkämpfen konnte.

Aber vielleicht waren WIR auch einfach bockig und wollten die Ananas nicht. Gewonnen haben wir sie am Ende dennoch. Weil der Thomas und der Joachim auch mal dem Marcell und dem Sami das Toreschießen erlaubt haben. Dem Stefan hätten sie den Spaß auch gegönnt, aber der konnte nur Latte.

Nun ist das deutsche WM Gezauber also vorbei und während unsere Jungs aus ihrer Ananas vermutlich bereits eine leckere Pina Colada zubereitet haben, müssen die Holländer und Spanier heute noch mal ran.

Uruguay gegen Deutschland

Zwei : Drei

Projekt: Wir sind Weltmeister. Irgendwann. Dreiundzwanzigster Spieltag.

Das Tal der Tränen liegt irgendwo hinter dem Kap der guten Hoffnung. Dorthin war ich ein paar Tage verreist. Es ist ein trostloses, ein tiefes Tal. Ist man einmal drin, hat man große Mühe wieder herauszukommen. Es war ein ziemliches Gedränge im Tal der Tränen. Halb Deutschland tummelte sich dort. Vereint in ein und demselben leeren Gesichtsausdruck. Verloren. Rausgeflogen. Ausgeträumt. Weiterlesen

Projekt: Wir sind Halbfinale. Einundzwanzigster Spieltag.

Prolog: 1954, 1974, 1990, … Wäre das ein Intelligenztest und ich müsste die Zahlenreihe fortsetzen, dann wüsste ich genau, was da zu stehen hat. Mehr sag‘ ich dazu ohne meinen Anwalt nicht.

Angesichts dessen, was sich da neuerdings auf den deutsch bespielten Fußballplätzen Südafrikas abspielt, komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. In der Vorrunde fing es mit Australien ja schon so komisch an, aber die Spiele gegen Serbien und gegen Ghana holten uns dann alle wieder halbwegs in die Realität zurück. Weiterlesen

Projekt: Wir rächen Wembley. Siebzehnter Spieltag.

Ich bin Pessimistin. Das erspart mir so manchen überraschenden Ärger. Wenn man nämlich wie ich davon überzeugt ist, dass das Glas halb leer ist, dann kann man sich gut darauf einstellen, dass es schon in Kürze ganz leer sein wird und rechtzeitig ein neues bestellen. Wenn man hingegen an halb volle Gläser glaubt, dann sitzt man ehe man sich versieht und ohne jede Vorahnung auf dem Trockenen. Weiterlesen

Projekt: Hammaglückgehabt. Dreizehnter Spieltag.

Aus gegebenem und für die Welt nachvollziehbarem Anlass kann ich mich heute nur auf ein einziges Spiel konzentrieren. Man möge mir diese kleine, der deutschen Teilnahme geschuldete Unzulänglichkeit nachsehen.

Der Vollständigkeit halber möchte ich die Anderen nicht unerwähnt lassen: Es haben sich Mannschaften unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Güte zum Spiele zusammengefunden und teils gewonnen, teils verloren. Wie im richtigen Leben siegten am Ende die Amerikaner nebst ihren Bundesgenossen den Engländern. Es war Glück im Spiel. Weiterlesen

Projekt: Das war doch alles nur ein Missverständnis. Achter Spieltag.

Es ist unfassbar. Da ist man ein einziges Mal richtig stolz auf seine Jungs, weil die vor nicht mal einer Woche ein wirklich ordentliches Spiel hingelegt haben statt sich, wie in der Vergangenheit so oft, ausschließlich auf den Dusel zu verlassen und dann so was. Ausgezaubert und das schon im zweiten Spiel. Nun gut. Serbien ist nicht Australien  aber Serbien ist auch nicht Argentinien. Und vom Vier zu Eins zum Null zu Eins – das ist schon ein ziemlich weiter Weg.

Der Schiri. Wer in einem einzigen Spiel acht gelbe und eine gelb-rote zieht, ohne dass es Tote oder Schwerverletzte gegeben hätte, was eine solch rege Betriebsamkeit ja durchaus gerechtfertigt hätte, der kann – mit Verlaub – den Schuss nicht gehört haben. Die wilde Pfeiferei hat das ganze Spiel in eher unappetliche Stücke gerissen.

Und dann auch noch Poldi. Gefühlte 1000 Mal hat er aufs Tor geschossen, einmal davon sogar ohne wirkliche Gegenwehr und nicht ein einziges Mal ist der Ball dort gelandet, wo er hätte landen sollen. Weiterlesen

Projekt: Her mit dem Pott. Dritter Spieltag.

Dritter Spieltag und Regen so weit das Auge reicht. Wo bitte soll bei diesem Wetter ein Sommermärchen herkommen? Ich meine, alleine schon das Public Viewing in übervollen, dunklen Fabrikhallen ist einfach nicht dasselbe…

Nur gut, dass Menschen die Panini-Bilder sammeln so etwas wie eine eingebaute Regentoleranz besitzen. Im Biergarten unseres Vertrauens fanden sich so trotz größerer und kleinerer Schauer neben Algeriern und Slowenen Eltern mit ihren sammelnden Kindern und Kinder mit ihren sammelnden Eltern, sowie allein und gemeinsam sammelnde sonstige Erwachsene ein. Weiterlesen