Bis vier an einem Ende der Stadt zu feiern und um neun schon wieder gesäubert und gekleidet am anderen Ende der Stadt in einem Zug zu sitzen, den man natürlich auch erst in letzter Sekunde und im Schweiße seines Angesichts erreicht hat, das ist schon eine Glanzleistung für die man sich mit Fug und Recht… Berlin-München, 12. Dezember 2009: Im Semmelexpress weiterlesen
München-Berlin, 11. Dezember 2009: Ohne Netz und doppelten Boden
Seit einer Stunde bin ich mit dem Zug in Richtung Berlin unterwegs. Wie es so meine Art ist, habe ich tunlichst vermieden auf andere denkbare Verkehrsmittel auszuweichen. Insbesondere die fliegenden ignoriere ich, wann immer mir dies möglich ist. Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass ich fliege … aber wem sag ich das? Mit dem… München-Berlin, 11. Dezember 2009: Ohne Netz und doppelten Boden weiterlesen
Von Zuggereistem und anderen Bahnalitäten
Gestern sagte ich noch, ich könne doch nicht andauernd über Zugfahrten schreiben. Heute weiß ich es besser. Wenn es nicht die Zugfahrten gäbe, was vermöchte einen sonst stets aufs Neue inspirieren? Große und kleine Gefühle. Im Zug findet man sie alle hübsch nebeneinander in Zweiernischen. Zur ersten Bahnalität.
Lackäffchen in Salzkruste (Quattro)
Teil 4 der Wellness-Reise – Maniküre und Peeling: Nach dem obligatorischen Saunaabenteuer führte mich mein Weg wieder in die Folterkammer. Diesmal sollten mir bei lebendigen Leibe die Nägel gestutzt und blutrot lackiert werden. Stoisch ließ ich die schaurige Prozedur über mich ergehen – schließlich gefiel ich mir in der Heldinnenrolle auch irgendwie. Auch teeren und federn hätte ich in diesem Moment überstanden, ohne Mühe!
Verschwitzt und zugeschnarcht (Tre)
Teil 3 der Wellness-Reise – Frühstück und Sauna: In dieser Nacht schlief ich den Schlaf der Gequetschten. Ganze zehn Stunden vergingen zwischen meinem persönlichen Sonnenunter- und –aufgang. Und wäre da nicht ein Frühstücksbuffet gewesen, das mit leichtem Kaffeeduft nach mir geschrien hätte, so wäre ich einfach liegen geblieben.
Frisch gequetscht und schief gewickelt (Due)
Teil 2 der Wellness-Reise – die Massage: Bereits kurz nach meiner Ankunft war das erste Highlight für mich eingeplant worden: Ich sollte mich mit frischem Obst- und Gemüsebrei bewerfen lassen und dabei die Contenance bewahren. Da ich ahnte, dass ich aus der Nummer nicht mehr herauskommen würde, legte ich mich todesmutig auf das dafür eigens präparierte Gestühl.
Das Ungeheuer von Well Ness (Uno)
Teil 1 der Wellness-Reise – Ankunft im Südtirol: Manchmal hat man eben das Gefühl, irgendwie durch zu sein. Das kommt meistens nicht wie angeflogen, ist vielmehr ein schleichender Prozess, aber wenn es dann da ist, dieses Gefühl, dann muss man zusehen, dass man Land gewinnt.
Asiawoche, Teil XIV: Schnaps
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 14 – letzter Tag: Viel hatte ich vom Kommunismus und dessen Wirken in der Tat nicht mitbekommen. Ein interessante Diskussion über arm und reich beim Mittagessen, das merkwürdige Verschwinden von Internet-Seiten, von denen ich wusste, dass sie hätten da sein sollen, die steifen Wachmänner am Tian’anmen …
Asiawoche XIII: Der Käse
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 13 – die Stadtführung: Der zweite Tag in Beijing spielte sich zunächst zum größten Teil im Büro ab. In der Mittagspause brachten mich die Kollegen in eine Nudelbar, in der es sehr schmackhafte Nudelsuppen gab. Bewaffnet mit Stäbchen und Suppenlöffel kümmerte ich mich zunächst um den flüssigen Teil der Suppe, da mir das einfacher erschien.