Melanie, das ist mein Name. Und so lautet er bereits seit vielen, vielen Jahren. Schon als ich noch ganz klein war und ihn weder richtig aufsagen noch auch nur in Ansätzen schreiben konnte, war Melanie der Name, den man mir an höherer Stelle zugedacht hatte. Wenn man bedenkt, dass sonst noch Ursula oder Silke zur… Namen schallen und rauchen weiterlesen
Der Mai, der ein November sein wollte
„Wer maßt sich eigentlich an mir vorschreiben zu dürfen, dass immer ich für schönes Wetter und all den Quatsch zur sorgen habe?“ Sonnenschein, Blümelein, Vogelzwitschern – dem Mai war das Gute-Laune-Frühlingsidyll schon längst viel zu langweilig geworden. Er hatte es schlicht und einfach satt, immer nur Wonne und Glückseligkeit stiften zu dürfen, zumal er tief… Der Mai, der ein November sein wollte weiterlesen
Der kleine Luis und seine große Reise
Für Luis: geboren im August 2008, gestorben am 9. April 2010 Leo und Mori sollten sie heißen. Zwei winzige kleine Tigerkatzen mit putzigen Gesichtern. Geboren irgendwo in Cadiz. Vermutlich auf einer Müllkippe, einem Parkplatz oder einem sonst wie unschönen Ort. Im Tierheim – der zweiten Station in ihrem traurigen Leben – war es wahrscheinlich nur… Der kleine Luis und seine große Reise weiterlesen
Rache ist Blutwurst
Sie quietscht. Sie schreit. Sie kreischt. Sie gibt sogar Laute von sich, die zwar in keine der bereits genannten Lautkategorien passen, die aber nicht im Ansatz weniger geräuschvoll sind. Was genau ihr welche Art von Geräusch entlockt bleibt indes ihr Geheimnis. Der Verdacht liegt jedoch nahe, dass es weder Schema noch Regelmäßigkeit dahinter gibt; dass… Rache ist Blutwurst weiterlesen
Von Kornkreisen, Apfelkraut und Analogfisch
Letzte Woche hatte ich eines dieser denkwürdigen Erlebnisse, an die man normalerweise im Umfeld von plötzlich vorhandenen Operationsnarben, rätselhaften Kornkreisen und überaus verwirrte Augenzeugen denkt: Ich stieg in mein kleines Raumschiff, um den Analogen einen Besuch abzustatten. Man hatte mich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, mit Familie, Geschenken und selbst gebackenem Kuchen. Gekonnt mischte ich mich… Von Kornkreisen, Apfelkraut und Analogfisch weiterlesen
Die Heldin vom Küchentresen
Sie hatte es satt. Jeden Morgen dasselbe Spiel. Ein Knochenjob und so ganz ohne jeden Anspruch. Sie war Mittel zum Zweck, Handlangerin – das unterste Glied in einer langen Befehlskette. Und das schon seit unzählbar vielen Jahren, die sich zu einer überdimensionalen Lakritzschnecke aufrollen ließen, könnte man Jahre nur aufrollen.
Von einer die auszog, den Winter das Fürchten zu lehren
Ich kann keinen Schnee mehr sehen. Keinen Pulverschnee. Keinen Feuchtschnee. Keinen Sulz. Und schon gar keinen Schneematsch. Winter, Du alte Schneeschleuder, Du verlangst einem wirklich einiges ab. Ich meine – von mir aus kannst Du Dich gerne von Mitte November bis Mitte Februar in unseren Gefilden herumtreiben und dort wirklich alles geben. Aber irgendwann ist… Von einer die auszog, den Winter das Fürchten zu lehren weiterlesen
Mit den großen Jungs spielen
Schon als kleines Mädchen wollte ich viel lieber mit den großen Jungs spielen als mit den Mädchen in meinem Alter. Die kennen sich mit dem Leben besser aus und passen auf, dass mir nichts passiert. Heute Abend darf ich beim Jour Fitz vs.Stijlroyal München auf Einladung von Jan-Uwe Fitz und München 852 sogar vor vielen Menschen bei den Großen mitmischen. Ick freu mir.
iPad, Du Rampensau.
Natürlich habe ich wie Millionen andere an Steve Jobs Lippen geklebt. Jedenfalls meine Ohren. Gut. Genauer gesagt haben meine Augen am Liveblog geklebt. Wenn dieses gerade mal lief. Aber das sind jetzt Details. Was wirklich zählt: Ich war dabei. (Gibt es dafür eigentlich ein T-Shirt?) Meinen Enkelkindern werde ich selbstverständlich eine geschönte Geschichte erzählen. Sie… iPad, Du Rampensau. weiterlesen