Afterbushlife

George W. Bush ist bereits angezählt und in der Wählergunst der US-Amerikaner stehen die Demokraten derzeit besser da als ihre Kontrahenten. Ambitionen auf die Präsidentschaftskandidatur haben dabei gleich zwei neue demokratische Hoffnungsträger: Barack Obama und Hilary Clinton. Im Vorfeld der Kandidatenkür hat zwar momentan die ehemalige First Lady noch die Nase vorn, doch der smarte Obama entpuppte sich in den letzten Wochen als Senkrechtstarter und kann immer mehr seiner Parteifreunde hinter sich vereinen.

Wer das Rennen innerhalb der demokratischen Partei für sich entscheidet, werden vielleicht schon die ersten primaries im Frühjahr 2008 zeigen. Doch wie auch immer die primaries ausgehen – beide KandidatInnen dürften es schwer haben, auch vor der Gesamtheit des amerikanischen Volkes zu bestehen. Barack wäre der erste Nicht-Weiße* an der Spitze der Weltmacht USA und Hillary Clinton die erste Frau in dieser Position. Es fällt schwer, zu glauben, dass die USA für einen solchen Quantensprung unmittelbar nach dem Hardliner Bush schon bereit sind. Aber vielleicht hilft ja ein bisschen basisdemokratisches Daumendrücken von dieser Seite des grossen Teichs schon.

*Anmerkung der Redaktion: Die Autorin ist frei von Ahnung, welche Bezeichnung momentan „pc“ wäre. Man möge ihr das nachsehen und/oder diesbezüglich sachdienliche Hinweise geben. Grazie tanto!

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