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Projekt: Endlich k.o. Sechzehnter Spieltag.

Glück ist, wenn die Vorrunde vorbei ist und man sich nur noch auf zwei Spiele am Tag konzentrieren muss. Glück ist außerdem, wenn die Vorrunde vorbei ist und es endlich bei allen Beteiligten in jedem Spiel ums Gewinnen geht.

Aufgrund angestrengter Wandertätigkeit im Umland von adretten deutschen Badeseen mit anschließendem Holunderblütenverzehr musste die erste Partie des Achtelfinales leider ohne mich stattfinden.

Vom Hörensagen und Lesenschreiben weiß ich allerdings, dass die Urus die Südkoreaner nicht unbedingt aus der Lamäng besiegten, da sich letztere nicht ohne Gegenwehr ergeben wollten.

Uruguay gegen Südkorea

Zwei : Eins

Am Abend wurde dann im Biergarten das Spiel der letzten afrikanischen Mannschaft im Turnier gegen die tapferen US-Amerikaner serviert. Nicht ganz unparteiisch wie ich nun einmal bin wünschte ich Kevin Prince Boateng mal wieder alle erdenklichen extrem juckenden Krankheiten an den Hals und hoffte, dass die Amis, die ja neuerdings immer und alles können, auch in diesem Spiel die Weltherrschaft übernehmen würden. Versucht haben sie es wenigstens. Und so konnten sie sich zumindest mit einem Unentschieden aus der regulären Spielzeit hinaus retten. In der Verlängerung entpuppten sich Obis Jungs aber als die deutlich plattere Mannschaft, so dass sie dem erneuten Führungstor der Ghanaer LEIDER nichts mehr entgegen zu setzen hatten.

USA gegen Ghana

Eins : Zwei

Afterbushlife

George W. Bush ist bereits angezählt und in der Wählergunst der US-Amerikaner stehen die Demokraten derzeit besser da als ihre Kontrahenten. Ambitionen auf die Präsidentschaftskandidatur haben dabei gleich zwei neue demokratische Hoffnungsträger: Barack Obama und Hilary Clinton. Im Vorfeld der Kandidatenkür hat zwar momentan die ehemalige First Lady noch die Nase vorn, doch der smarte Obama entpuppte sich in den letzten Wochen als Senkrechtstarter und kann immer mehr seiner Parteifreunde hinter sich vereinen.

Wer das Rennen innerhalb der demokratischen Partei für sich entscheidet, werden vielleicht schon die ersten primaries im Frühjahr 2008 zeigen. Doch wie auch immer die primaries ausgehen – beide KandidatInnen dürften es schwer haben, auch vor der Gesamtheit des amerikanischen Volkes zu bestehen. Barack wäre der erste Nicht-Weiße* an der Spitze der Weltmacht USA und Hillary Clinton die erste Frau in dieser Position. Es fällt schwer, zu glauben, dass die USA für einen solchen Quantensprung unmittelbar nach dem Hardliner Bush schon bereit sind. Aber vielleicht hilft ja ein bisschen basisdemokratisches Daumendrücken von dieser Seite des grossen Teichs schon.

*Anmerkung der Redaktion: Die Autorin ist frei von Ahnung, welche Bezeichnung momentan “pc” wäre. Man möge ihr das nachsehen und/oder diesbezüglich sachdienliche Hinweise geben. Grazie tanto!