Projekt: Wir sind Ananas. Vierundzwanzigster Spieltag.

Wer nun aber damit gerechnet hatte, dass DIESES deutsche Team die Urus selbst ohne Betreten des Platzes wegpustet, der hat sich maßgeblich geirrt. In Wahrheit hat die Mischpoke der Werhatnochnichtwerwillnochmals eher ein bisschen Glück gehabt, dass sich der schöne Diego nicht noch öfter in die Nähe des Butts vorkämpfen konnte.

Aber vielleicht waren WIR auch einfach bockig und wollten die Ananas nicht. Gewonnen haben wir sie am Ende dennoch. Weil der Thomas und der Joachim auch mal dem Marcell und dem Sami das Toreschießen erlaubt haben. Dem Stefan hätten sie den Spaß auch gegönnt, aber der konnte nur Latte.

Nun ist das deutsche WM Gezauber also vorbei und während unsere Jungs aus ihrer Ananas vermutlich bereits eine leckere Pina Colada zubereitet haben, müssen die Holländer und Spanier heute noch mal ran.

Uruguay gegen Deutschland

Zwei : Drei

Projekt: Aber gegen wen denn? Zweiundzwanzigster Spieltag.

Das mit den Holländern ist ja schon seit Längerem so eine Sache. Man hasst sie aus Gründen und Prinzip und liebt sie doch gleichermaßen, da sie schlussendlich Nachbarn sind und nicht die schlechtesten, wie man fairerweise sagen muss. Was auf der anderen Seite die Guays betrifft, hat in unseren Gefilden kaum jemand eine dezidierte Meinung, höchstens vielleicht die zwei drei Globetrotter, die im Rahmen ihrer Selbstverwirklichung Mittel- und Südamerika intensivst bereist haben und deshalb Bescheid wissen, wo bei den Paras und den Urus der Hase lang läuft.

Nach dem ersten Halbfinale jedenfalls kann das uruguayische Häschen nun wieder in Ruhe in der Grube sitzen und schlafen, denn gegen van Bronckhorst, Sneijder und Robben hatte selbst der schöne Diego am Ende keine Chance. Holland ist im Finale und alleine schon deswegen müssen WIR nachziehen.

Uruguay gegen Niederlande

Zwei : Drei

Projekt: Brasilien sieht Orange. Zwanzigster Spieltag.

Da haben es unsere freundlichen niederländischen Nachbarn doch tatsächlich geschafft, den 117maligen Weltmeister im Viertelfinale aus dem Turnier zu schmeissen. Damit hatte in Brasilien wohl niemand gerechnet und in Holland erst recht nicht. Dass Oranje dabei ein brasilianisches Eigentor durch Felipe Melo ein bisschen half, halte ich für ein kesses Augenzwinkern des Schicksals, zumal das zweite Tor zeigte, dass die Niederländer die brasilianische Schützenhilfe gar nicht brauchten. Weiterlesen