Zurück in Zuhausistan

„Zurück in Zuhausistan“ ist im Juni 2010 zuerst im stijlroyal Heimatmagazin erschienen, für das ich die Geschichte auch ursprünglich geschrieben hatte.

Wohntechnisch sind die ersten 18 eine einzige Aneinanderreihung von Kindergeburtstagen. So lange man die Füße unter den elterlichen Tisch stellt, muss man zwar nach der elterlichen Pfeife tanzen, man muss sich aber wenigstens nicht noch um die Beschaffung und Platzierung des besagten Möbelstückes kümmern. Kurz: Im Zuhausistan herrscht derjenige, der per definitionem dafür zuständig ist: Die Mamas und die Papas. Und etwaige andere Diktatoren.

Irgendwann ist der Spaß dann vorbei. Von einem Tag auf den anderen wird einem der  Koffer vor die Tür gestellt. Vertreibung aus dem Paradies. In die Arme der Schlange. Vielleicht mit ein bisschen treiben lassen. Vorbei ist es mit Toast Hawaii und gebügelten Handtüchern. Vorbei ist es mit Vorschriften und Regeln und dem Tisch, unter dem schon lange nicht mehr genügend Platz für all die Füße ist. Das ist  Emanzipation. Erwachsenwerden. Das große Tschüß. Mit Fanfaren und Knabenchor. Weiterlesen