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	<title>mellcolm. &#187; Mugs &amp; Moritz</title>
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	<description>Als würde das nicht reichen.</description>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Aus und vorbei.</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 17:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mugs & Moritz]]></category>
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		<description><![CDATA[Manch einer wird 30 Tassen später denken, ich hätte von selbigen nicht alle im Schrank. Da mag durchaus was dran sein. Das schaurig Schöne daran ist: mit diesem Gebrechen bin ich nicht allein. Das Phänomen des Nichtalletassenimschrankhabens in deutschen und ausländischen Haushalten weiter verbreitet, als zunächst gerne lapidar angenommen wird. Da die Leere oft erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Manch einer wird 30 Tassen später denken, ich hätte von selbigen nicht alle im Schrank. Da mag durchaus was dran sein. Das schaurig Schöne daran ist: mit diesem Gebrechen bin ich nicht allein.</p>
<p>Das Phänomen des Nichtalletassenimschrankhabens in deutschen und ausländischen Haushalten weiter verbreitet, als zunächst gerne lapidar angenommen wird. Da die Leere oft erst als solche erkannt wird, wenn sie eingetreten ist, herrscht bis zum heutigen Tage völlige Unklarheit darüber, ob das Verschwinden der Meute schlagartig eintritt, oder ob es sich um einen schleichenden Verschwindungsprozess handelt. Hinzu kommt: die mysteriösen Inluftauflösungen der Schrankbelegschaft können jedermann jederzeit empfindlich ins Mark treffen.</p>
<p>Über die Hintergründe wird schon seit einiger Zeit aufs heftigste spekuliert.</p>
<p>Ein Erklärungsansatz der dieser Tage so richtig <em>en vogue</em> ist besagt, dass es sich um eine dieser modischen (Epi-, Pan-, Aka-)Demien handeln könne. Das ist natürlich völliger Unsinn. Denn wie man aus gut unterrichteten Kreisen weiß, sind alle Demien derzeit im tagfüllenden Maße mit der großräumigen Landverschickung von ringelschwänzigen, sombrerotragenden, hustenden Paarhufern beschäftigt. Dieser Ansatz scheidet also aus.</p>
<p>Die Polizei, die im einen oder anderen Fall bereits hinzu gezogen wurde erwies sich bisher auch als gänzlich schimmerlos. Immerhin kann sie in den meisten Fällen jedoch auf Grund der Indizienlage ein Gewaltverbrechen &#8211; wie etwa ein Cupnapping &#8211; ausschließen.</p>
<p>Im Land herrschen Angst und Übermüdung. In ihrer Not lutschen bereits die ersten ihre  Kaffeepads, andere inhalieren das Kaffeepulver durch die Nase. Wo zum Teufel sind die Tassen?</p>
<p>Wer in den letzten 30 Tagen hier und <a href="http://offensichtlich.wordpress.com/2009/04/08/start-meiner-fotoaktion-ich-habe-nicht-alle-tassen-im-schrank/" target="_blank">dort</a> aufgepasst hat, der kennt die Anwort schon längst. Den Tassen geht es gut und sie waren die ganze Zeit in den besten Händen. Man hat ihnen die Chance ihres Lebens geboten und sie haben danach gegriffen. Ein einziges Mal konnten sie ganz allein im Mittelpunkt von vielen schönen Bildern und kleinen Geschichten stehen. Liebe Frau Elise, ich denke, man kann sagen, dass Du mit Deiner Idee viele Tassen sehr sehr glücklich gemacht hast!</p>
<p>Nachtrag: Liebe Luise Häberle. Ich habe gerade einen Anruf bekommen: Der Polterabend wurde abgesagt, da die Braut mit einem Whiskeyglas durchgebrannt ist. Ihren Tassen geht es gut. Sie haben sich kurzerhand entschlossen auf einen Milchkaffee in die nächste Eisdiele zu gehen. Sie haben mich gebeten, Ihnen auszurichten, dass sie sich heute Abend wieder im Schrank einfinden werden..</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil XXX (</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 17:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich mich seit einiger Zeit mit der Psyche von Tassen auseinandersetze, erreichte mich vor ein paar Tagen ein Hilferuf aus einem Neu-Ulmer Haushalt. Auch dort waren alle Tassen spurlos verschwunden und die Polizei zeigte sich wie immer in diesen Fällen völlig ratlos. Die Hilferufenden schickten mir ein Foto, das ich einer sehr genauen Analyse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Tassenlos" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/05/tassenlos.jpg" alt="Tassenlos" width="630" height="420" />Da ich mich seit einiger Zeit mit der Psyche von Tassen auseinandersetze, erreichte mich vor ein paar Tagen ein Hilferuf aus einem Neu-Ulmer Haushalt. Auch dort waren alle Tassen spurlos verschwunden und die Polizei zeigte sich wie immer in diesen Fällen völlig ratlos. Die Hilferufenden schickten mir ein Foto, das ich einer sehr genauen Analyse unterzog.</p>
<p>Ich stellte zunächst fest, dass neben den Tassen auch nur verhältnismäßig wenige Teller im Schrank verblieben waren. Zudem schienen auch die Sektgläser ausgeflogen zu sein. Eine Nachricht hatte keiner der Abwesenden hinterlassen – die Rückkehr war demnach geplant.</p>
<p>Das nächste, was mir auffiel, waren eine Menge hübsch in bunte Tüten verpackte Dinge – Geschenke, wie ich annehme. Und dann entdeckte ich etwas, das wie Reis aussah. Darüber zwei randvoll gefüllte Salatschüsseln, irgendwie erinnerte mich das an Catering. Dann im oberen Regal feinstes Tuch und auf dem Schrank drei bereits wartende Topfkutschen. Und waren das in der Tür links nicht zwei winzigkleine Ringe? Plötzlich erschauderte ich, denn ich begann zu begreifen. Im Geschirrschrank stand eine Hochzeit bevor.</p>
<p>Schockiert griff ich zum Telefonhörer und wählte eine Neu-Ulmer Nummer. Als sich am anderen Ende der Leitung eine Stimme meldete, schluckte ich kurz und sagte dann traurig: „Ich weiss jetzt, wo Ihre Tassen sind. Sie sind zusammen mit ein paar Tellern und den Sektgläsern zum Polterabend gegangen.“</p>
<p><em>Bei diesem wundervollen Foto handelt es sich um eine Leihgabe der allerbesten <a href="http://august.theaterblogs.de/" target="_blank">Luise Häberle</a>.</em></p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil XXIX</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 10:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vorletzte Tassengeschichte widme ich der ältesten Bewohnerin des Tassenschrankes. Sie hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet. Sie war schon immer eine besondere Tasse, eine echte Dame. Sie war viel hübscher dekoriert als die anderen und aus viel dünnerem Porzellan. Niemand wäre je auf die Idee gekommen, sie getrennt von ihrer bunt verzierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/05/sammeltasse1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1954" title="sammeltasse" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/05/sammeltasse1.jpg" alt="sammeltasse" width="630" height="422" /></a>Die vorletzte Tassengeschichte widme ich der ältesten Bewohnerin des Tassenschrankes. Sie hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet.</p>
<p>Sie war schon immer eine besondere Tasse, eine echte Dame. Sie war viel hübscher dekoriert als die anderen und aus viel dünnerem Porzellan. Niemand wäre je auf die Idee gekommen, sie getrennt von ihrer bunt verzierten Untertasse auf irgend einen Tisch zu stellen. Und überhaupt wurde sie eigentlich mehr angeschaut als leer getrunken. Und um das etwas einfacher zu machen stand sie &#8211; zusammen mit den anderen, die genau so wie sie irgendwie &#8220;anders&#8221; waren &#8211; die meiste Zeit in einem beleuchteten Vitrinenschrank.</p>
<p>In regelmäßigen Abständen holte man sie und die anderen Porzellanprinzessinnen aus dem Vitrinenschrank. Das waren die Wellnesstage, wobei das damals noch irgendwie anders hieß. An diesen Tagen wurde eine nach der anderen zunächst in warmen, duftenden Wasser gebadet, dabei sanft massiert und schließlich mit feinstem Tuch wieder abgetrocknet. Die Tassen genossen die Prozedur sichtlich und strahlten danach vom Rand bis zum Unterteller.</p>
<p>Die Tassen aus dem Vitrinenschrank lernten früh, dass sie sich von den gewöhnlichen Tassen unterschieden. Immer wieder drückten ältere Damen ihre Nasen an die Vitrinentür und hin und wieder schnappten die Tassen Gesprächsfetzen auf. &#8220;Bezaubernde Sammeltassen sind das&#8230;&#8221; &#8220;Ach. Was für schöne Sammeltassen Sie haben&#8230;.&#8221; Die Gespräche vor der Vitrine klangen immer gleich und das Wort &#8220;Sammeltasse&#8221; kam in jedem dieser Gespräche vor.</p>
<p>Genau wie die anderem Damen im Schrank verstand auch unsere Tasse nichts davon, was es mit dem Wort &#8220;Sammeltasse&#8221; auf sich hatte. Aber sie hatte das Gefühl, dass die Scheibendamen mit diesem Wort eine gewisse Erwartungshaltung an die Schrankbewohner zum Ausdruck brachten. Und da sie ohnehin selten etwas besseres zu tun hatte als im Schrank zu stehen, beschloss die Tasse, sich ihren Namen zu verdienen und die beste Sammeltasse des ganzen Schrankes zu werden.</p>
<p>Natürlich ist man, was das Sammeln betrifft, einigermaßen eingeschränkt wenn man als Tasse geboren wurde. Briefmarken, Münzen, Puppen und sonstiger Tinnef, als all das, was sonst so gesammelt wurde, fiel für die Sammeltasse als Sammelobjekt leider aus. Im Vitrinenschrank war für so etwas schlicht kein Platz! Also fing die Tasse an, etwas zu sammeln, das keinen Platz und nur wenig Pflege braucht.</p>
<p>Zunächst sammelte sie die Blicke der älteren Damen, die sie durch das Glas der Vitrine betrachteten. Dann sammelte sie die Koordinaten der verschiedenen Positionen, die sie im Schrank hatte – denn nach jedem Wellnessausflug änderten sich diese ein bisschen. Als sie merkte, dass die anderen Sammeltassen nach und nach verschwanden, begann sie voller Eifer die Augenblicke zu sammeln, die sie mit ihnen verbracht hatte, damit sie nicht in Vergessenheit gerieten.</p>
<p>Der Vitrinenschrank und die reizenden älteren Damen davor verschwanden. Ein neuer Schrank ohne Aussicht wurde ihr Zuhause. Dort war sie dann auch nicht mehr von vornehmen Sammeltassen sondern von allem möglichen Geschirr umgeben. Doch auch hier hörte sie nicht auf zu sammeln. Tassen kamen und gingen, die Sammeltasse sammelte die Erinnerungen an jede einzelne von ihnen. Außerdem sammelte sie auch die Erinnerungen an die immer seltener werdenden Ausflüge auf den Kaffeetisch, der zu solchen besonderen Anlässen immer üppig eingedeckt und voller sammelbarer Eindrücke war.</p>
<p>Natürlich wurde die Tasse auf ihrer langen Reise, die sie durch zahlreiche Schränke über zahlreiche Tische und durch noch viel zahlreichere Hände führte immer auch ein bisschen älter und zerbrechlicher. Irgendwann wollte man ihr die Strapazen der gelegentlichen Kaffeekränzchen nicht mehr zumuten. Und so bekam sie in einem besonders hübschen und ruhigen Eckchen des Schrankes einen Ehrenplatz, an dem sie heute noch steht. Und um sie herum stehen kleine und große Tassen, Gläser, Teller, Schüsseln und Becher und freuen sich darüber, die vielen Geschichten zu hören, die die gute alte Sammeltasse während ihres langen Lebens gesammelt hat.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil XXVIII</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/30/mugs-moritz-teil-xxviii/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 08:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute möchte ich dem neuesten Neuzugang in meinem Tassenschrank huldigen, der Leehrtasse. Die Gute wohnt seit Sonntag bei mir und hat sich bereits bestens im neuen Umfeld eingelebt. Schon vor einiger Zeit hatte mich der Verdacht beschlichen, dass es in meinem Schränken mit der Bildung nicht so weit her ist. Eine eigens für Geschirr entwickelte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Durchdacht" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/denken-lohnt-sich1.jpg" alt="Durchdacht" width="630" height="472" />Heute möchte ich dem neuesten Neuzugang in meinem Tassenschrank huldigen, der Leehrtasse. Die Gute wohnt seit Sonntag bei mir und hat sich bereits bestens im neuen Umfeld eingelebt.</p>
<p>Schon vor einiger Zeit hatte mich der Verdacht beschlichen, dass es in meinem Schränken mit der Bildung nicht so weit her ist. Eine eigens für Geschirr entwickelte PISA-Studie, die ich heimlich in allen betroffenen Schränken durchführen liess, bestätigte meinen grausamen Verdacht. Insbesondere bei meinen Tassen ist die Bildungslage katastrophal!</p>
<p>Nicht eine meiner Tassen spricht mehr als eine Sprache, manche von ihnen bekommen nicht mal das fehlerlos hin. Auch mathematisch betrachtet sind meine Tassen Nieten. Die meisten von ihnen beherrschen so eben gerade die Grundrechenarten. Und gerade die (vielen) alleinstehenden Tassen haben schon eklatante Defizite wenn es nur darum geht, eins und eins zusammen zählen.</p>
<p>Biologie, Chemie, Physik? Fehlanzeige. Politik und Geschichte? Nie davon gehört! Kurz: der Tassenschrank ist ein intellektuelles Wüstengebiet, ein Bildungs-Nirwana, ein geistiges Vakuum.</p>
<p>Mit dem Einzug der Leehrtasse soll sich das nun massgeblich ändern. Denn sie hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Tassen im Schrank das Denken &#8211; in Theorie und Praxis &#8211; beizubringen. Dummerweise zwingt ein nicht unwesentlicher Konstruktionsfehler die Leehrtasse dazu, den Unterricht im Kopfstand abzuhalten &#8211; jedenfalls in den Anfängerkursen,  in dem man es mit dem Mitdenken noch nicht so hat.</p>
<p>Aber die Leehrtasse ist und bleibt eine Idealistin, auch wenn sie für ihre Berufung sogar einstweilen ihre Bestimmung aufgeben muss. Es wäre doch gelacht, wenn sie diese durchweg trüben Tassen nicht intellektuell so aufpolieren könnte, dass sie weit über die Grenzen des Schrankes glänzen! Und wenn sie das erstmal geschafft hat, kann sie sich ja immer noch auf das reine Tassendasein zurück besinnen.</p>
<p>Tassen mit mehr Niveau, finden Sie <a href="http://offensichtlich.wordpress.com/2009/04/08/start-meiner-fotoaktion-ich-habe-nicht-alle-tassen-im-schrank/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><em>Erfunden wurde die Leehrtasse (damals hiess sie allerdings nur &#8220;Tasse&#8221;) übrigens von Herrn <a href="http://www.vince-ebert.de/docs/aktuelles/" target="_blank">Vince Ebert</a>, dessen interessantem Auftritt in München ich am vergangenen Sonntag beigewohnt habe. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich möglicherweise an einem anderen Tag in einem anderen Zusammenhang anderen Lesern erzählen werde.</em></p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Aktion &#8220;(Letzte) Tasse verzweifelt gesucht&#8221;</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/30/mugs-moritz-aktion-letzte-tasse-verzweifelt-gesucht/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 07:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem unglaubliche 15 (!) Stimmen abgegeben wurden, steht das Ergebnis nun fest. Die Tasse von der besten Luise Häberle bekommt ein Geschichtchen. Evtl. aber erst morgen&#8230;.. *räusper*. Wahlen wie diese macht Ihr mit twtpoll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nachdem unglaubliche 15 (!) Stimmen abgegeben wurden, steht das Ergebnis nun fest. Die Tasse von der besten Luise Häberle bekommt ein Geschichtchen. Evtl. aber erst morgen&#8230;.. *räusper*.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1158" title="Wahlergebnis" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/wahlergebnisse.png" alt="Wahlergebnis" width="500" height="375" /></p>
<p>Wahlen wie diese macht Ihr mit<a href="http://twtpoll.com/" target="_blank"> twtpoll</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil XXVII</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/29/mugs-moritz-teil-xxvii/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 06:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mugs & Moritz]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein Tassenschrank ist wie ein Spiegel der Gesellschaft. Es gibt dort große und kleine, dicke und dünne, schöne und weniger schöne Tassen. Manche sind kunterbunt, andere haben nur eine einzige Farbe. Die meisten haben einen Henkel, aber einige  müssen irgendwie ohne zurecht kommen. Dass sie sich in ihren äußeren Merkmalen unterscheiden, ist in einer servicefreien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Puddingbrumsel" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/puddingbrumse.jpg" alt="Puddingbrumsel" width="630" height="472" />Mein Tassenschrank ist wie ein Spiegel der Gesellschaft. Es gibt dort große und kleine, dicke und dünne, schöne und weniger schöne Tassen. Manche sind kunterbunt, andere haben nur eine einzige Farbe. Die meisten haben einen Henkel, aber einige  müssen irgendwie ohne zurecht kommen. Dass sie sich in ihren äußeren Merkmalen unterscheiden, ist in einer servicefreien Tassenansammlung nicht weiter ungewöhnlich. Aber bei den Äußerlichkeiten hören die Unterschiede nicht auf: Meine Tassen haben Persönlichkeit! Von Wahnsinn bis hin zu Genius ist alles vertreten. Und im weiten Feld dazwischen tummeln sich kleine Marotten, große Ticks und eine Menge komplexer Absonderlichkeiten.</p>
<p>Mit den meisten Befindlichkeiten lässt es sich recht einfach umgehen. So verziehen sich die Schüchternen in die hinteren Schrankecken und sind nicht böse darüber, dass sie allenfalls bei Kaffeeklätschen (Mehrzahl von Kaffeeklatsch, selbstgebastelt) oder größeren Familienfesten zum Einsatz kommen. Die Poser, die ohne Aufmerksamkeit zu Porzellanstaub (i.e.  50%Kaolin, 25%Quarz &amp; 25%Feldspat) zerfallen würden, stehen hübsch zurecht gemacht in der ersten Schrankreihe und warten auf ihren großen Auftritt.</p>
<p>Um den Platz in der ersten Reihe müssen die Posertassen gelegentlich mit den Kamikaffeetassen streiten. Deren Taktik ist, ihre wohlgeformten Six-Pack-Bäuche ganz dicht an die Tür zu pressen, um jederzeit bereit zu sein, sich dem überraschten Türöffner todesmutig entgegen zu schleudern. Die Masche zieht und die Kamikaffeetassen sind eigentlich ständig auswärts unterwegs. Dass die ein oder andere von ihnen diese Spielchen schon mit dem Leben bezahlen musste, nehmen die Abenteurer billigend in Kauf. No risk, no fun.</p>
<p>Aber neben den Tassen, deren größte Sorge es ist möglichst viel oder möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, gibt es auch Tassen, die echte Probleme haben. Die kleine Käfertasse ist ein solch schwieriger Fall. Zu ihrem großen Leidwesen verträgt sie überhaupt keinen Kaffee und auch von Tee wird ihr eigentlich immer schlecht. Im Leben einer Tasse ist so etwas eine echte Herausforderung! Zu allem Überfluss hat sie auch vor Flüssigkeiten, die ihr vielleicht sogar bekommen würden, im Grunde ihres Herzens eine Heidenangst. (Man vermutet, dass sie als junge Tasse über Wochen hinweg in der Spülmaschine vergessen wurde und dadurch traumatisiert ist.) Wirklich das einzige, das sie zum einen gut vertragen kann und vor dem sie sich zum anderen kein Stück fürchtet ist Pudding, genauer gesagt Vanillepudding.</p>
<p>Aber seit sie sich jüngst bei einer spontanen Puddingattacke der Türöffner ganz hervorragend und zur Zufriedenheit aller Beteiligten geschlagen hat, wurde sie inzwischen zur einzig wahren Puddingbrumsel des Schrankes befördert. Die Kleine muss nun also nie wieder in Flüssigkeiten machen! Und im Schrank sind Ruhe, Ordnung und Seelenfrieden bis auf Weiteres wieder hergestellt&#8230;</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Hilfe, mir gehen die Tassen aus!</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/28/mugs-moritz-kleines-mitmachspielchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 07:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mugs & Moritz]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade dachte ich darüber nach, dass die wunderbare &#8220;30 bunte Tassen&#8220;-Aktion von der liebreizenden Frau Elise am Donnerstag leider vorbei ist. Gleichzeitg überlegte ich, welche Tassen ich in den nächsten Tagen noch vorstellen könnte. Schock, schwere Not! Der Schrank ist schon lange durch und auch der Vorrat an eingesprungenen Mutter- und Bürotassen neigt sich dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Gerade dachte ich darüber nach, dass die wunderbare &#8220;<a href="http://offensichtlich.wordpress.com/2009/04/08/start-meiner-fotoaktion-ich-habe-nicht-alle-tassen-im-schrank/" target="_blank">30 bunte Tassen</a>&#8220;-Aktion von der liebreizenden<a href="http://twitter.com/frauelise" target="_blank"> Frau Elise</a> am Donnerstag leider vorbei ist. Gleichzeitg überlegte ich, welche Tassen ich in den nächsten Tagen noch vorstellen könnte. Schock, schwere Not! Der Schrank ist schon lange durch und auch der Vorrat an eingesprungenen Mutter- und Bürotassen neigt sich dem Ende zu. Da kam mir eine Idee!</p>
<p>Im Laufe der Aktion habe ich von einigen Lesern meiner Tassengeschichten immer mal wieder ein Bild der persönlichen Lieblingstasse oder einen sonstigen Tassenschnappschuss bekommen. Wer seine Lieblingstasse also eine eigene Geschichte widmen will,  selbst nicht am Wettbewerb teilnimmt und/oder keine Lust hat, ihr diese Geschichte selbst zu schreiben, der könnte mir doch mit einem Foto aushelfen, zu dem ich<strong> </strong>meine<strong> letzte Tassengeschichte</strong> schreiben könnte. Das würde mich sehr freuen!</p>
<p>Bitte schickt mir Eurer Tassenfoto doch bis morgen Abend zu, sagen wir bis 19:30 Uhr. Das geht per twitpic, per E-mail  &#8211; brieftaube at gmail dot com &#8211; oder sonst wie. Sollte es bis dahin mehrere Einsendungen geben, überleg ich mir was, wie wir gemeinsam eine Tasse auswählen können. Und am 30. April gibt es dann genau zu dieser Tasse eine Geschichte.</p>
<p>So. Nun bin ich mal wieder wie Flitzkacke gespannt, was dabei heraus kommt. Lasst micht nicht hängen, sonst stehe ich am letzten Tag ohne Tasse da ;-) Danke schon mal an dieser Stelle für die Unterstützung!</p>
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		<item>
		<title>Mugs &amp; Moritz: Teile XXII, XXIII, XXIV, XXV &amp; XXVI</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/27/mugs-moritz-teil-xxii-im-wert-von-dm-1165/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 20:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mugs & Moritz]]></category>
		<category><![CDATA[30 bunte Tassen]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Tassengeschichte im Wert von DM 1.165,-. Wer ernsthaft annimmt, dass der gemeinen Tasse bereits im Brennofen die Grundgütigkeit eingebrannt wird, dem sei an dieser Stelle in aller Deutlichkeit gesagt: &#8220;Weit gefehlt!&#8221; Bei den Tassen (und übrigens auch bei den Tellern, Gläsern, Töpfen, etc. pp.) verhält es sich exakt wie bei den Menschen. Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Der große Portotassenraub" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/portotassenrauber.jpg" alt="Der große Portotassenraub" width="630" height="520" /><strong>Eine Tassengeschichte im Wert von DM 1.165,-.</strong></p>
<p>Wer ernsthaft annimmt, dass der gemeinen Tasse bereits im Brennofen die Grundgütigkeit eingebrannt wird, dem sei an dieser Stelle in aller Deutlichkeit gesagt: &#8220;Weit gefehlt!&#8221; Bei den Tassen (und übrigens auch bei den Tellern, Gläsern, Töpfen, etc. pp.) verhält es sich exakt wie bei den Menschen. Es gibt so&#8217;ne und solche. Und um letztere dreht sich die heutige Tassengeschichte.</p>
<p>Schon jahrelang hatten die fürchterlichen Fünf das ganze Viertel in Angst und Schrecken versetzt. Sie traten nur und ausschließlich im Rudel auf und wo immer sie auf der Bildfläche erschienen, war Ärger vorprogrammiert. Da sie nichts Ordentliches gelernt hatten und ihnen das Rumpöbeln auf die Dauer zu langweilig wurde, planten sie eines Tages ihren ganz großen Cup: sie wollten die Spartasse überfallen.</p>
<p>Gesagt getan. Eines Tages schlichen sich die fünf Tunichtgute von hinten an die nichtsahnende Spartasse heran. Während zwei von ihnen ihren Henkel an der Tresortür festkettelten (was angesichts der Komplexität des Kettelns eine Weile dauerte), bedienten sich die anderen drei an der Auslage. Die Münzen wurden verschmät (und  begaben sich hernach deswegen in psychologische Behandlung), die bunten Scheine hingegen wurden einer nach dem anderen eingesackt.</p>
<p>Da es vermutlich aufgefallen wäre, wenn 5 Tassen mit großen Säcken im Schlepptau die Spartasse verlassen hätten, bedienten sich die Halunken einer List. Schein für Schein wickelten sie sich in der altbewährten Zwiebeltechnik um den Bauch. Und spazierten mit ihrem neuen Bauchschmuck schnurstracks von dannen. Niemand schöpfte Verdacht. Warum auch? Gerade bei den einfarbigen, trüben Tassen stand das Thema Bodypainting zu dieser Zeit ganz oben auf der Hitliste &#8211; noch vor den angesagten Henkelextensions.</p>
<p>Da standen sie nun in ihren bunten Papierkleidchen und wussten nicht so recht, wie es weitergehen sollte. Einer von ihnen, man nannte ihn auch den steingütigen Stan, kam schließlich mit der zündenden Idee: sie würden sich eine Weile nach Südosttassien absetzen. Dort würden sie sich mit den kleinen, zartwändigen Chinatassen fein die Zeit vertreiben, bis etwas Gras über die Sache gewachsen war. Anschließend würden sie in die Heimat zurückkehren und unter neuen Lasuren ein Leben in Saus und Braus führen. Die fürchterlichen Fünf verschwanden also eine Weile von der Bildfläche. Niemand wusste, wo sie abgeblieben waren, niemand wollte es wirklich wissen. Die Fahndung nach den Spartassenräubern verlief im Sande.</p>
<p>Fünf Jahre nach dem Überfall entschlossen sich die Ganoven zur Rückkehr. Zur Tarnung hatten sie sich die Geldscheine, die sie damals bei ihrer Flucht um den Bauch getragen hatten, auf selbigen brennen lassen. Und sie hatten sich gefälschte Pässe besorgt. Die fette Beute war bei einer mitreisenden Zuckerdose untergebracht, die keine Fragen stellte und immer süß lächelte. Alles schien perfekt geplant &#8211; das <em>dolce vita</em> konnte kommen. Die lange Heimfahrt verkürzten sie damit, sich in bunten Farben auszumalen, wie ihr neues Leben aussehen würde: Überdimensionale Schränke, ganz für sie alleine. Mit einem eigenen Pool nebst Dampfbad. Ausladende Untertassen aus Meißen. Güldene Kaffeelöffel. Und hübsche Milchkannen soweit das Auge reicht.</p>
<p>Sie hatten wirklich an (fast!) alles gedacht. Nur eines hatten sie einfach übersehen. Am 1. Januar 1999 war heimlich, still und leise der Euro eingeführt worden.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teile XX &amp; XXI</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 06:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Tassenschrank herrscht helle Aufregung. Der lang ersehnte Besuch aus Amerika ist endlich eingetroffen: Tommy und seine Mutter geben sich die Ehre. Tommy aus Texas hatte im Rahmen seiner langjährigen Ausbildung zur &#8220;Coffee Mug&#8221; vor einem Jahr ein Auslandspraktikum in Deutschland absolviert und sich während dieser Zeit mit einigen der Tassen und ein, zwei Gläsern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Zu Besuch" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/und-ich.jpg" alt="Zu Besuch" width="630" height="420" />Im Tassenschrank herrscht helle Aufregung. Der lang ersehnte Besuch aus Amerika ist endlich eingetroffen: Tommy und seine Mutter geben sich die Ehre.</p>
<p>Tommy aus Texas hatte im Rahmen seiner langjährigen Ausbildung zur &#8220;Coffee Mug&#8221; vor einem Jahr ein Auslandspraktikum in Deutschland absolviert und sich während dieser Zeit mit einigen der Tassen und ein, zwei Gläsern angefreundet. Sogar sein Herz hatte er damals verloren, aber das ist eine andere Tassengeschichte.</p>
<p>Nun hatte Tommy von einem befreundeten Servicewagen erfahren, dass für einen Deutschlandflug kurzfristig noch Porzellan für die Business Class gesucht wird. Nicht einen Moment musste Tommy darüber nachdenken! Und weil er seiner Mutter immer so von Deutschland vorgeschwärmt hatte, gab er ihre Bewerbungsunterlagen gleich mit ab. Und eh er sich versah, hatte er schon die Zusagen im Henkel.</p>
<p>Der Flug zog sich etwas in die Länge, aber die Arbeit war leichter, als sie angenommen hatten. Tommy, kam einmal bei einem dicken texanischen Geschäftsmann und einmal bei einem kleinen Mädchen zum Einsatz. Da hatten sie ihn tatsächlich mit Kakao befüllt! Und das ihm, einer gestandenen Kaffeetasse! Das Mädchen benahm sich im Rahmen seiner kindlichen Möglichkeiten anständig und sah davon ab, Tommy allzu heftig auf den Tisch zu knallen. Das liess Tommy gnädig über den Fauxpas der Stewardess hinweg sehen. Tommys Mutter fand sich in der Gesellschaft einer ganz reizenden älteren Dame wieder, die behutsam an ihrem Kaffee nippte und sich dabei mit ihr über Gott und die Welt unterhielt. Eine durchweg angenehme Reisebekanntschaft.</p>
<p>Die ältere Dame hatte Tommys Mutter für die nette Gesellschaft etwas Trinkgeld gegeben. Und so konnten sie sich vom Flughafen ein Taxi in die Stadt leisten. Der Taxifahrer schaute sie zwar etwas schräg an &#8211; vermutlich hatte er noch nie Amerikaner gesehen -, brachte sie aber dennoch sicher zum Tassenschrank. Und da sind sie nun, inmitten von Jubel und Trubel, und freuen sich Löcher in die übermüdeten Porzellanbäuche. Und vielleicht, denkt sich Tommy heimlich, bleiben sie ja nun für immer hier&#8230;</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil IXX</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 21:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Falls Sie bisher der Ansicht waren, im deutschen Oberschrank herrsche noch Zucht und Ordnung, so muss ich Sie heute leider bitter enttäuschen. Es ist ein Sündepfuhl – ein Sodom, ein Gomorrha was hinter den verschlossenen Türen allerschränken vorzufinden ist. Die Kaffeemühle will den kleinen Böhnchen an den Kragen, um sie ohne mit dem Messer zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Unser Wölkchen" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/tasse_wolkchen.jpg" alt="Unser Wölkchen" width="630" height="428" />Falls Sie bisher der Ansicht waren, im deutschen Oberschrank herrsche noch Zucht und Ordnung, so muss ich Sie heute leider bitter enttäuschen. Es ist ein Sündepfuhl – ein Sodom, ein Gomorrha was hinter den verschlossenen Türen allerschränken vorzufinden ist.</p>
<p>Die Kaffeemühle will den kleinen Böhnchen an den Kragen, um sie ohne mit dem Messer zu zucken zu Staub zu zermahlen. Der vermutlich mehrfach vorbestrafte Kaffeelöffel vertickt in einer dunklen Ecke ein undefinierbares braunes Pulver an die French Press. In einer anderen Ecke steckt die Espressotasse einer fremden Untertasse heimlich ein Zuckerstück zu. Eine besonders verwahrloste Tasse ist schon am frühen morgen völllig blau. Und um sie herum steigen dicke weiße Rauchwolken auf.Da weiß man doch gleich, was da gespielt wird!</p>
<p>Aber wenn die Tür aufgeht, tun sie alle ganz harmlos. So als können sie kein Wässerschen trüben. Die Kaffeemühle lädt die Bohnen zu einer lustigen Karusselfahrt ein. Der Kaffeelöffel kümmert sich rührend um zwei Tassen Milchkaffee. Und die Blaue setzt ihr strahlendstes Schönwettertassenlächeln auf. Pah!</p>
<p>Wie gut, dass Sie sich nun von denen nicht mehr täuschen lassen müssen!</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teile XVII &amp; XVIII</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/24/mugs-moritz-teile-xvii-xviii/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 21:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sind die Königinnen des Oberschranks und die Zicken vom Dienst. Die Tussentassen lassen sich von nichts und niemandem den Zucker aus dem Kaffee stehlen. Im Schrank werden sie von allen bewundert.  Sie wollen ihren großen Auftritt, sie bekommen ihn. Sie sind jung, sie sind unzertrennlich und sie sind zu schön, um leer zu sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Imitassion" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/tassler-zwillinge1.jpg" alt="Imitassion" width="630" height="472" />Sie sind die Königinnen des Oberschranks und die Zicken vom Dienst. Die <strong>Tussentassen</strong> lassen sich von nichts und niemandem den Zucker aus dem Kaffee stehlen. Im Schrank werden sie von allen bewundert.  Sie wollen ihren großen Auftritt, sie bekommen ihn. Sie sind jung, sie sind unzertrennlich und sie sind zu schön, um leer zu sein.</p>
<p>Ein Stammplatz in der ersten Schrankreihe ist ihnen sicher. Und immer wenn die Tür sich öffnet, halten sie selbstbewusst und stolz ihre teuren Designerhenkel ins glitzernde Lampenlicht. Eine großartige Show, von der am nächsten Tag sogar in der Küchenzeile gegenüber gesprochen wird.</p>
<p>Die Beiden sind ein porzellangewordener Traum, nach dem sich die Kaffeelöffel hoffnungsvoll verzehren. Jeder Einzelne von ihnen liegt nachts in seinem Schubladenfach und träumt davon, einmal einen cremigen Milchkaffee bei einer der beiden Schönheiten umrühren zu dürfen. Selbst die Kuchengabeln würden für einen kurzen Glücksmoment ihre Natur verleugnen. Und die Untertassen würden sie auf Händen tragen.</p>
<p>Doch das Werben aus der Besteckschrank perlt an den Diven ab wie überschüssiges Spülwasser. Nicht im Traum kämen sie auf die Idee, sich mit einfachem Handwerkszeug abzugeben! Zumal es ohnehin nur eine Frage der Zeit ist, bis sie den Porzellanplebs, die zweite Wahl, die Welt der Macken und Kitsche hinter sich lassen! Nein. Sie wollen hoch hinaus!</p>
<p>Eines Tages ist es dann soweit. Statt sie nach Dusche und Sauna wieder an ihren angestammten Platz zu stellen, schiebt man sie auf das höchstgelegene Bord im Schrank. Welch&#8217; unbändiges Glück, welch&#8217; endlose Freude! Sie haben es geschafft &#8211; sind ganz oben angekommen &#8211; the sky is the limit.</p>
<p>Und da stehen sie nun zwischen Blumenvasen und Tupperdosen, zwischen Thermoskannen und Küchenreiben, zwischen Dosensuppen und Spülmaschinentabs und niemand, wirklich niemand hier oben ahnt, dass die beiden kleinen Becher noch vor Kurzem große Stars waren.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil XVI</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/23/mugs-moritz-teil-xvi/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 04:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich habe ich heute über meine Nummer sechzehn schreiben wollen, aber nach fünfzehn Tassengeschichten brauche ich eine kleine Pause. Glücklicherweise wohnt in meinem Tassenschrank eine Tasse, die das Potenzial hat, von der fehlenden Tassengeschichte ein bisschen abzulenken. Besagte Tasse träumte nämlich schon als kleines Tässchen von einer Karriere beim Zirkus. Zunächst wollte sie Seiltänzerin werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Pausenclown" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/pausenclown.jpg" alt="Pausenclown" width="630" height="472" />Eigentlich habe ich heute über meine Nummer sechzehn schreiben wollen, aber nach fünfzehn Tassengeschichten brauche ich eine kleine Pause. Glücklicherweise wohnt in meinem Tassenschrank eine Tasse, die das Potenzial hat, von der fehlenden Tassengeschichte ein bisschen abzulenken.</p>
<p>Besagte Tasse träumte nämlich schon als kleines Tässchen von einer Karriere beim Zirkus. Zunächst wollte sie Seiltänzerin werden, aber da sie keine Suppentasse war und daher nur einen Henkel hatte, verlor sie auf dem Seil immer das Gleichgewicht. Dann liebäugelte sie damit, Elefefantendompteuse zu werden. Als sie jedoch eine Freundin im Porzellanladen besuchte und dabei ganz zufällig miterleben musste,  wie unflätig sich die Rüsselträger außerhalb der Manege gegenüber ihresgleichen benahmen, verwarf sie auch diese Idee schnell wieder. Kurz probierte sie es auch mit der Jonglage, aber zum einen wurde ihr von dem Herumgeschleudere immer übel und zum anderen hatte sie Angst, an der Aufgabe zu zerbrechen. Einen passenden Job beim Zirkus für sie zu finden schien aussichtslos, die Tasse drohte zu verzweifeln.</p>
<p>Doch in einer einzigen Nacht änderte sich ihr ganzes Leben. Sie war mit den anderen Tassen zur Schublade spaziert, um die Gabeln zu besuchen, da fiel ihr Blick auf eine rote Clownsnase, die dort arglos herum lag. Sie setzte sie sich auf den Henkel &#8211; die Clownsnase passte wie angegossen! Und plötzlich wusste die Tasse, dass ihr Traum vom Zirkusleben nun wahr werden würde.</p>
<p>Ja, heute arbeitet die Tasse schon einige Jahre als <strong>Clowntasse</strong> beim hiesigen Zirkus. Und da ich &#8211; wie bereits erwähnt &#8211; heute gerne eine Tassengeschichtenschreibepause einlegen würde, überlasse ich den Unterhaltungsteil gerne ihr. Manege frei!</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil XV</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/22/mugs-more-teil-xv/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 05:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Nummer fünfzehn: Die schüchterne Helvetia Am liebsten hält sie sich aus Allem raus. Sie mag es überhaupt nicht, im Mittelpunkt zu stehen. Im Tassenschrank versteckt sie sich immer ganz hinten in der Ecke. Besonders dann, wenn die Tür aufgeht und die anderen aufdringlicheren (dütschen!) Schrankbewohner sich vorne drängeln und bei jeder Öffnung aufs Neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Die Schüchterne" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/die-neutrale-tasse.jpg" alt="Die Schüchterne" width="630" height="472" />Meine Nummer fünfzehn: <strong>Die schüchterne Helvetia<br />
</strong></p>
<p>Am liebsten hält sie sich aus Allem raus. Sie mag es überhaupt nicht, im Mittelpunkt zu stehen. Im Tassenschrank versteckt sie sich immer ganz hinten in der Ecke. Besonders dann, wenn die Tür aufgeht und die anderen aufdringlicheren (dütschen!) Schrankbewohner sich vorne drängeln und bei jeder Öffnung aufs Neue betteln: &#8220;Nimm mich, ich will heute den Milchkaffee übernehmen.&#8221; &#8220;Nein mich, ich liege viel besser in der Hand als dieser unförmige Kaffeepott.&#8221; Nein, das käme ihr nicht in den Sinn. Davon mal abgesehen mag sie ohnehin nur Schümlikaffee, aber den gibt es in diesen Breiten ja so gut wie nie.</p>
<p>Selbstverständlich wird sie wider ihren Willen hier festgehalten. Ein deutscher Tassenschrank! Und das ihr, einer stolzen Eidgenössin! Das ist Freiheitsberaubung, Rufmord, kommte einer Kriegserklärung gleich! Die Schweizer Armee sollte einschreiten und sie hier raus holen&#8230;. Richtig in Rage reden kann sie sich, wenn sie einen schlechten Tag hat. Meistens schweigt sie aber.</p>
<p>Wie sie hier hin gekommen ist, weiss sie nicht mehr so genau. (Wäre das für eine Tasse nicht pietätslos &#8211; gerade im Hinblick auf das Schicksal ihrer eigenen Grosi väterlicherseits &#8211; , würde &#8220;bruchstückhaft&#8221; ihre Erinnerung wohl am treffendsten beschreiben). Eines Tages riss man sie jedenfalls aus dem appenzeller Souvenirladenregal, in dem sie bis dato mit ihre Familie gelebt hatte. Man steckte sie in ein Säckli, dann wurde es noch dunkler. Schließlich kam der Monsun und das nächste, an das sie sich erinnern konnte war, wie sie völlig erschöpft in diesem Schrank aufwachte.</p>
<p>Das ist nun schon viele Monate her. Genügsam, wie sie als echte Schweizerin von Natur aus ist, hat sie sich inzwischen mit der Situation arrangiert. Was sollte sie auch dagegen tun? Aber wenn sie dann hin und wieder doch aus dem Schrank geholt wird und einer vielleicht sogar ein Gipfeli oder ein paar Guetsli neben ihr drapiert, dann fühlt sie sich ganz manchmal sogar fast wie zuhause.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mugs &amp; Moritz: Teile XII, XIII &amp; XIV</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/21/mugs-moritz-teile-xii-xiii-xiv/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 05:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schrank]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nummer zwölf bis vierzehn: Tassen &#38; anderes Gerät im Freizeitstress Wenn der Kaffeetrinker schläft, beginnt in der Küche das wahre Leben. Die Suppenteller verabreden sich mit den kleineren Topfdeckeln aus der Nachbarschaft zum Frisbee-Spielen, die Gabeln übernehmen zusammen mit den Kaffeelöffeln und der alten Schere die Pflege des Kräutergartens. Die Messer sind wie immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Wüstes Gelage" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/wustes-gelage.jpg" alt="Wüstes Gelage" width="630" height="420" />Die Nummer zwölf bis vierzehn<strong>: Tassen &amp; anderes Gerät im Freizeitstress<br />
</strong></p>
<p>Wenn der Kaffeetrinker schläft, beginnt in der Küche das wahre Leben. Die Suppenteller verabreden sich mit den kleineren Topfdeckeln aus der Nachbarschaft zum Frisbee-Spielen, die Gabeln übernehmen zusammen mit den Kaffeelöffeln und der alten Schere die Pflege des Kräutergartens. Die Messer sind wie immer schlecht gelaunt und schneiden die anderen. Küchenreibe und Kochlöffel sorgen für Musik, die Gläser kümmern sich um die Verpflegung und stechen den Pizzateig aus. Alle haben was zu tun, alle sind emsig. Alle bis auf die (zweieiigen!) Tässler-Drillinge. Die haben mal wieder nichts anderes als Herumlungern im Sinn. Fein den Henkel von sich gestreckt liegen sie auf dem Geschirrtuch herum und lassen sich die Lampe auf die Lasur scheinen. Es ist wirklich immer dasselbe mit diesen Faulbechern!</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil XI</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/20/mugs-moritz-teil-xi/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 05:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[30 bunte Tassen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Schrank]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nummern elf (die sind alle eineiig): Die Tassenfahrt der 5 a Die Fünftklässler sind in heller Aufregung: heute geht es auf Tassenfahrt! Die Lehrerin, eine alte Kaffeekanne mit abgeschlagenen Ecken, ist vom Versuch die Horde zu bändigen schon leicht angegilbt. Die kleinen Henkeljungs und -mädels sind ganz aus dem Schränkchen. Ein kleines Tässchen, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Tassenfahrt" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/tassenarmee.jpg" alt="Tassenfahrt" width="630" height="472" />Die Nummern elf (die sind alle eineiig): <strong>Die Tassenfahrt der 5 a</strong></p>
<p>Die Fünftklässler sind in heller Aufregung: heute geht es auf Tassenfahrt! Die Lehrerin, eine alte Kaffeekanne mit abgeschlagenen Ecken, ist vom Versuch die Horde zu bändigen schon leicht angegilbt. Die kleinen Henkeljungs und -mädels sind ganz aus dem Schränkchen. Ein kleines Tässchen, mit einem wunderbaren Porzellan-Teint ist beim Versuch als Erste in den Bus zu klettern hingefallen und hat sich eine Ecke ausgehauen. Nun sitzt sie auf dem Boden und weint bitterlich. Die Lehrerin muss heute die Augen wirklich überall haben! Sie schnappt sich die kleine und trocknet mit dem Tassentuch ihre Tränen.</p>
<p>Endlich sind alle im Bus verstaut und die Fahrt kann los gehen. Ab geht&#8217;s in die Meissener Porzellanmanufaktur. Ein bisschen Ahnenforschung, ein bisschen Sozialkunde &#8211; passend zum derzeitigen Unterrichtsstoff. Zuerst wartet eine Führung durch die Fabrikation auf die Tassenfahrer. Danach besuchen sie einen Vortrag über  &#8220;Die Rolle des Henkels im Familienleben der chinesischen Sammeltasse&#8221;. Zum krönenden Abschluss gibt es dann im Betriebskantinenschrank etwas Muckefuck mit einem Schuss frischer Landmilch. Glücklich und müde treten die Pennäler am Abend die Heimreise an. Und jeder und jede Einzelne freut sich schon darauf, am Abend den Tellern und Gläsern, den Schüsseln und Schälchen und vor allem den Eltern von diesem fantasstischen Tag zu erzählen.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teile IX &amp; X</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 17:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nummer neun und zehn: Das Leben ist keine Kaffeefahrt Warum hatte er ihr dies nur angetan, nach all den Jahren, den schönen Jahren? Sie waren sich doch immer einig gewesen, dass sie ihr ganzes Leben zusammen verbringen wollten. Nur deswegen hatten sie vor einem Jahr geheiratet, waren von Bern nach München gegangen &#38; waren dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Die Liebenden" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/die-liebenden.jpg" alt="Die Liebenden" width="630" height="472" />Nummer neun und zehn:<strong> Das Leben ist keine Kaffeefahrt<br />
</strong></p>
<p>Warum hatte er ihr dies nur angetan, nach all den Jahren, den schönen Jahren? Sie waren sich doch immer einig gewesen, dass sie ihr ganzes Leben zusammen verbringen wollten. Nur deswegen hatten sie vor einem Jahr geheiratet, waren von Bern nach München gegangen &amp; waren dort gemeinsam in einen Neubauküchenoberschrank gezogen. Sollte das alles auf einmal nichts mehr bedeuten? Dabei waren sie ein perfektes Paar und passten auch optisch vom Fuß bis zum Rand hervorragend zusammen.</p>
<p>Die kleinen Meinungsverschiedenenheiten, die es in jeder Beziehung gibt, waren für sie nie ein Grund zur Sorge, sie waren ihr Salz in der Suppe, ihr Zucker im Kaffee. Er mochte seinen lieber schwarz. Sie mochte am liebsten die rote Unterasse, er zeigte sich lieber mit der gelben. Sie trug den Henkel lieber links, er rechts. Kleine, feine Unterschiede, aber sicher kein Grund für einen Eklat! Und dann zog diese <a href="http://www.mellcolm.de/2009/04/16/mugs-moritz-teil-vi/" target="_blank">Dame</a> im Schrank nebenan ein.</p>
<p>Taza war groß und schlank und liess jeden der wollte tief in ihr Innerstes blicken. Keinen Anstand hatte sie, dieses verdammte Glasstück. Binnen Sekunden liess der dumme Kerl sich von Taza den Kopf verdrehen. Er schenkte ihr goldene Löffel, Kandiszucker und sogar seine gelbe Untertasse. Und sie, die betrogene Ehefrau, musste auch noch machtlos dabei zusehen!</p>
<p>Doch damit war nun Schluss. Sie stellte ihn zur Rede. Doch er lachte nur und schüttete sich genüßlich einen Kaffee ein. Da wurde es ihr schließlich zu bunt und sie knallte ihm seinen blöden Ring vor die Füße.</p>
<p>Und erst als die Scherben ihrer Liebe vor ihm lagen, begriff auch er, dass es sie für immer verloren hatte.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil VIII</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 11:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Nummer acht: Der gute Pott Außer bei mir finden Sie dieses Exemplar vornehmlich unter Brücken, in Bahnhöfen mit und ohne U oder S, auf öffentlichen Plätzen, in Parks, in Obdachlosenwohnheimen, in Bahnhofsmissionen, Plattenbausiedlungen, im Osten, bei älteren Leuten und bei Plus. Ich kann doch nicht ständig rührselige (!) Geschichten über Tassen schreiben, also echt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Der gute Pott" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/der-gute-pott.jpg" alt="Der gute Pott" width="630" height="472" />Meine Nummer acht: <strong>Der gute Pott</strong></p>
<p>Außer bei mir finden Sie dieses Exemplar vornehmlich unter Brücken, in Bahnhöfen mit und ohne U oder S, auf öffentlichen Plätzen, in Parks, in Obdachlosenwohnheimen, in Bahnhofsmissionen, Plattenbausiedlungen, im Osten, bei älteren Leuten und bei Plus.</p>
<p>Ich kann doch nicht ständig rührselige (!) Geschichten über Tassen schreiben, also echt &#8230; Jetzt macht aber mal &#8216;nen Punkt. Vielleicht morgen wieder. Also gut. Ganz bestimmt morgen wieder. Versprochen. Und jetzt RUHE. Bitte. BITTE! Danke.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil VII</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 06:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Nummer sieben: Die Reisetasse Im Tassenschrank klafft eine Lücke: die Reisetasse ist mal wieder ausgeflogen. Ständig ist sie unterwegs, bereit die Welt aus der Porzellanperspektive zu entdecken. Ihre Reisen brachten sie u.a. schon nach Caratass in Mexico, nach Tass Vegas in den USA &#38; nach Tassmanien. Diesmal ist sie in Indien, auf dem Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="Tasse auf Safari" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/safari-tasse.jpg" alt="Tasse auf Safari" width="630" height="420" />Meine Nummer sieben: <strong>Die Reisetasse</strong></p>
<p>Im Tassenschrank klafft eine Lücke: die Reisetasse ist mal wieder ausgeflogen. Ständig ist sie unterwegs, bereit die Welt aus der Porzellanperspektive zu entdecken. Ihre Reisen brachten sie u.a. schon nach Caratass in Mexico, nach Tass Vegas in den USA &amp; nach Tassmanien. Diesmal ist sie in Indien, auf dem Weg zum Tass Mahal. Gerade heute hat sie ein Bild geschickt.</p>
<p>Früher machte sie auch gerne Kaffeefahrten. Auf einer dieser Fahrten hat sie ihren ständigen Begleiter Untertasso kennengelernt. Zwar ist er ein aalglatter, etwas flacher Typ ohne Ecken und Kanten, aber die Beiden passen hervorragend zusammen &amp; lieben es, gemeinsam die Welt einzudecken.</p>
<p>Einen Haken hat die Sache mit der Reiserei allerdings: Die Reisetasse ist chronisch leer.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil VI</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 06:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Nummer sechs: Von einer, die auszog, um eine ganz große Tasse zu werden Ihr Vater war ein Billigfuselflachmann (no name), ihre Mutter hatte einen Minijob als Zahnputzglas in einem drittklassigen  Stundenhotel. Zum leben zu wenig, zum sterben zu viel. Schon früh musste sie lernen, was es heißt aus dem Altglascontainer zu kommen. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img title="mochtegerntasse" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/mochtegerntasse.jpg" alt="mochtegerntasse" width="630" height="420" />Meine Nummer sechs: Von einer, die auszog, um eine ganz große Tasse zu werden</p>
<p>Ihr Vater war ein Billigfuselflachmann (no name), ihre Mutter hatte einen Minijob als Zahnputzglas in einem drittklassigen  Stundenhotel. Zum leben zu wenig, zum sterben zu viel. Schon früh musste sie lernen, was es heißt aus dem Altglascontainer zu kommen. In der Schule wurde sie gehänselt. &#8220;Schaut, da kommt die Durchsichtige, die Henkellose,&#8221; schallte es über den Schulhof. Insbesondere die Tassen &#8211; die meisten stammten aus intakten Services &#8211; machten sich über sie lustig. Als Teenager lernte sie verschiede Kerls kennen &#8211; allesamt Flaschen. Sie schwor sich, dieses elende Leben hinter sich zu lassen und es mal besser zu haben. Sie hatte einen Traum. In einem edlen Café arbeiten und den vornehmen Gästen ihren frisch gebrühten, heissen Kaffee servieren &#8211; das wollte sie. Natürlich hatte sie keinen Henkel und kam recht unverhüllt daher. Auch hatte sie keine hübsche Lasur, keine Schnörkel, keinen bunten Muster. Aber sie hatte Mut und Selbstvertrauen und zweifelte nicht einem Moment daran, dass sie alles erreichen konnte, was sie wollte.</p>
<p>Sie ging einen langen, steinigen Weg. In einem schmutzigen Geschäft. Und musste stets auf der Hut sein, dass sie an den Strapazen ihres Jobs nicht zerbricht. Aber dann kam der Tag, an dem ihre Anstrengungen Früchte trugen. Ihr Traum wurde wahr. Man bot ihr einen Job in der Königsdisziplin an: latte macchiato. Endlich war sie am Ziel.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teile IV &amp; V</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 22:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nummer vier &#38; fünf: Erschreckende Bilder aus dem Tassenknast. Es ist uns leider nicht bekannt, wie sich die kleinen Thomas-Brüder in diese prekäre Lage gebracht haben. Wir gehen jedoch davon aus, dass Espressung im Spiel war. Gut informierte Kreise wollen wissen, dass die Beiden in Kürze bereits in eine Wässerungsanstalt verschoben werden. Dort werden sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignnone size-full wp-image-646" title="tassenknast" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/tassenknast.jpg" alt="tassenknast" width="630" height="420" />Nummer vier &amp; fünf: Erschreckende Bilder aus dem <strong>Tassenknast</strong>. Es ist uns leider nicht bekannt, wie sich die kleinen Thomas-Brüder in diese prekäre Lage gebracht haben. Wir gehen jedoch davon aus, dass Espressung im Spiel war. Gut informierte Kreise wollen wissen, dass die Beiden in Kürze bereits in eine Wässerungsanstalt verschoben werden. Dort werden sie in kleinen Spülgruppen resozialisiert &amp; auf die Rückkehr in ihr Service vorbereitet.</p>
<p>*Das Bild wurde heimlich von einem Papatazzi aufgenommen und hat daher leichte Unschärfen.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz: Teil III</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/14/mugs-moritz-teil-iii/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 05:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nummer drei: Die Heimweh-Tasse. Dies Prachtstück hat mich über 2 Jahre und 8 Monate in der helvetischen Fremde hinweggetröstet &#38; sich damit nicht nur einen bevorzugten Platz im Herzen meines Tassenschrankes gesichert. Nun darf sie sich ein wenig ausruhen. Damit sie dabei nicht so einsam ist, hab ich ihr ein bisschen Gesellschaft aus der Heimat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignnone size-full wp-image-614" title="frankfurt" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/frankfurt.jpg" alt="frankfurt" width="630" height="420" />Nummer drei: <strong>Die Heimweh-Tasse.</strong> Dies Prachtstück hat mich über 2 Jahre und 8 Monate in der helvetischen Fremde hinweggetröstet &amp; sich damit nicht nur einen bevorzugten Platz im Herzen meines Tassenschrankes gesichert. Nun darf sie sich ein wenig ausruhen. Damit sie dabei nicht so einsam ist, hab ich ihr ein bisschen Gesellschaft aus der Heimat eingeladen.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz, Teil II</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 09:26:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nummer zwei: Die Bayerntasse. Gefüllt mit koffeinfreiem, farbstoffarmen Kaffee mit Schuss. Ja mei, die Bayern ticken halt irgendwie anders&#8230;. Zur Übersicht der Tassengeschichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/bayernmug2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1928" title="bayernmug" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/bayernmug2.jpg" alt="bayernmug" width="630" height="472" /></a>Nummer zwei: <strong>Die Bayerntasse</strong>. Gefüllt mit koffeinfreiem, farbstoffarmen Kaffee mit Schuss. Ja mei, die Bayern ticken halt irgendwie anders&#8230;.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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		<title>Mugs &amp; Moritz, Teil I</title>
		<link>http://www.mellcolm.de/2009/04/12/mugs-moritz-teil-i/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 09:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mellcolm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin vermutlich so etwas wie ein Spätzünder. Also schon immer irgendwie gewesen, jedenfalls bei den Dingen, die mich reich und erfolgreich hätten machen können. (Bei allem was verboten und nicht erlaubt war, war ich eigentlich schon eher früh dran.) Drum habe ich mich auch erst heute entscheiden können, bei @FrauElise&#8217;s herrlicher Fotoaktion mit zumachen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/original_und_falschung21.jpg"><a href="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/original_und_falschung1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1926" title="original_und_falschung" src="http://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2009/04/original_und_falschung1.jpg" alt="original_und_falschung" width="630" height="420" /></a></a>Ich bin vermutlich so etwas wie ein Spätzünder. Also schon immer irgendwie gewesen, jedenfalls bei den Dingen, die mich reich und erfolgreich hätten machen können. (Bei allem was verboten und nicht erlaubt war, war ich eigentlich schon eher früh dran.)</p>
<p>Drum habe ich mich auch erst heute entscheiden können, bei @FrauElise&#8217;s herrlicher Fotoaktion mit zumachen.<br />
Das Thema: <strong><a href="http://offensichtlich.wordpress.com/2009/04/08/start-meiner-fotoaktion-ich-habe-nicht-alle-tassen-im-schrank/" target="_blank">&#8220;30 bunte Tassen &#8211; Ich habe nicht alle Tassen im Schrank.&#8221;</a> </strong>Dabei hätte es insbesondere beim Hinterteil des Mottos gleich bei mir Klick machen müssen. Nicht alle Tassen im Schrank. Das sind meine 2. bis 6. Vornamen. Ich bin also für die Teilnahme prädestiniert. Dumm nur, dass ich nun schon 11 Tassen verpasst habe. Aber das hol ich auf&#8230; wäre doch gelacht.</p>
<p>Meine erste Tasse: <strong>Engel unter sich &#8211; Original &amp; Fälschung</strong></p>
<p>Etwaige Ähnlichkeiten sind nicht zufällig<strong> </strong>sondern naturgegeben.</p>
<p>Zur Übersicht der <a href="http://www.mellcolm.de/buntegebinde/#tassengeschichten">Tassengeschichten</a>.</p>
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