Ich kann keinen Schnee mehr sehen. Keinen Pulverschnee. Keinen Feuchtschnee. Keinen Sulz. Und schon gar keinen Schneematsch.
Winter, Du alte Schneeschleuder, Du verlangst einem wirklich einiges ab. Ich meine – von mir aus kannst Du Dich gerne von Mitte November bis Mitte Februar in unseren Gefilden herumtreiben und dort wirklich alles geben. Aber irgendwann ist Schluss [...]
Schon als kleines Mädchen wollte ich viel lieber mit den großen Jungs spielen als mit den Mädchen in meinem Alter. Die kennen sich mit dem Leben besser aus und passen auf, dass mir nichts passiert. Heute Abend darf ich beim Jour Fitz vs.Stijlroyal München auf Einladung von Jan-Uwe Fitz und München 852 sogar vor vielen Menschen bei den Großen mitmischen. Ick freu mir.
Natürlich habe ich wie Millionen andere an Steve Jobs Lippen geklebt. Jedenfalls meine Ohren. Gut. Genauer gesagt haben meine Augen am Liveblog geklebt. Wenn dieses gerade mal lief. Aber das sind jetzt Details. Was wirklich zählt: Ich war dabei. (Gibt es dafür eigentlich ein T-Shirt?)
Meinen Enkelkindern werde ich selbstverständlich eine geschönte Geschichte erzählen. Sie würden [...]
Bis vier an einem Ende der Stadt zu feiern und um neun schon wieder gesäubert und gekleidet am anderen Ende der Stadt in einem Zug zu sitzen, den man natürlich auch erst in letzter Sekunde und im Schweiße seines Angesichts erreicht hat, das ist schon eine Glanzleistung für die man sich mit Fug und Recht [...]
Seit einer Stunde bin ich mit dem Zug in Richtung Berlin unterwegs. Wie es so meine Art ist, habe ich tunlichst vermieden auf andere denkbare Verkehrsmittel auszuweichen. Insbesondere die fliegenden ignoriere ich, wann immer mir dies möglich ist. Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass ich fliege … aber wem sag ich das?
Mit dem Zug [...]
Gestern sagte ich noch, ich könne doch nicht andauernd über Zugfahrten schreiben. Heute weiß ich es besser. Wenn es nicht die Zugfahrten gäbe, was vermöchte einen sonst stets aufs Neue inspirieren? Große und kleine Gefühle. Im Zug findet man sie alle hübsch nebeneinander in Zweiernischen.
Zur ersten Bahnalität.
Teil 4 der Wellness-Reise – Maniküre und Peeling: Nach dem obligatorischen Saunaabenteuer führte mich mein Weg wieder in die Folterkammer. Diesmal sollten mir bei lebendigen Leibe die Nägel gestutzt und blutrot lackiert werden. Stoisch ließ ich die schaurige Prozedur über mich ergehen – schließlich gefiel ich mir in der Heldinnenrolle auch irgendwie. Auch teeren und federn hätte ich in diesem Moment überstanden, ohne Mühe!
Teil 3 der Wellness-Reise – Frühstück und Sauna: In dieser Nacht schlief ich den Schlaf der Gequetschten. Ganze zehn Stunden vergingen zwischen meinem persönlichen Sonnenunter- und –aufgang. Und wäre da nicht ein Frühstücksbuffet gewesen, das mit leichtem Kaffeeduft nach mir geschrien hätte, so wäre ich einfach liegen geblieben.
Teil 2 der Wellness-Reise – die Massage: Bereits kurz nach meiner Ankunft war das erste Highlight für mich eingeplant worden: Ich sollte mich mit frischem Obst- und Gemüsebrei bewerfen lassen und dabei die Contenance bewahren. Da ich ahnte, dass ich aus der Nummer nicht mehr herauskommen würde, legte ich mich todesmutig auf das dafür eigens präparierte Gestühl.
Teil 1 der Wellness-Reise – Ankunft im Südtirol: Manchmal hat man eben das Gefühl, irgendwie durch zu sein. Das kommt meistens nicht wie angeflogen, ist vielmehr ein schleichender Prozess, aber wenn es dann da ist, dieses Gefühl, dann muss man zusehen, dass man Land gewinnt.
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 14 – letzter Tag: Viel hatte ich vom Kommunismus und dessen Wirken in der Tat nicht mitbekommen. Ein interessante Diskussion über arm und reich beim Mittagessen, das merkwürdige Verschwinden von Internet-Seiten, von denen ich wusste, dass sie hätten da sein sollen, die steifen Wachmänner am Tian’anmen …
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 13 – die Stadtführung: Der zweite Tag in Beijing spielte sich zunächst zum größten Teil im Büro ab. In der Mittagspause brachten mich die Kollegen in eine Nudelbar, in der es sehr schmackhafte Nudelsuppen gab. Bewaffnet mit Stäbchen und Suppenlöffel kümmerte ich mich zunächst um den flüssigen Teil der Suppe, da mir das einfacher erschien.
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 12 – Partymeile Sanlitun: Für den Abend hatte sich die nette Kollegin überlegt mir ein wenig mehr von ihrer Stadt zu zeigen. Und ich wusste schon ganz genau, was ich sehen wollte: Ich wollte Getümmel, fliegende Händler, Holzhütten, Hund am Spieß und dergleichen …
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 11 – Ankunft in Beijing: Nachdem ich meine sieben Sachen wieder beisammen hatte, war ich bereit die schützenden Mauern des Flughafens hinter mir zu lassen und mich in die Welt der Andersartigkeit zu stürzen. Draußen wartete im Pulk der Empfangskomitees bereits meine chinesische Kollegin mit einem Schild das meinen Namen trug.
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 10 – Flug nach Beijing: Liebe Flughafendurchsagensprecher, Flugkapitäne und Stewardessen: Es gibt übrigens Informationen, die der gemeine Flugängstling nicht unbedingt haben möchte! Dazu gehören sowohl die Aufforderung, vor dem Flug noch einmal die Toilette aufzusuchen, da dies während des Fluges …
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 9 – Taxi und Zug fahren: Am nächsten Tag setzte ich mich bereits in aller Herrgottsfrühe in Richtung Flughafen in Bewegung. Genauer genommen ließ ich mich in Bewegung setzen. In einem Land, in dem man nicht mal erahnen kann, welche Bedeutung die Worte haben, lernt man sehr schnell, wildfremden Menschen zu vertrauen.
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 8 – Kill Bill und Lost In Translation: An meinem letzten Abend in Wonderland entscheide ich mich, die Shoppingmeilen hinter mir zu lassen und mich den sonstigen Attraktionen der Stadt zu widmen. Die erste Etappe der kleinen Einpersonen-Kaffeefahrt bringt mich nach Roppongi. Vom 52. Stock des Mori-Towers in Roppongi Hills habe man angeblich einen phantastischen Panaromablick über die ganze Stadt.
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 7 – Mode und Styling: Zwei Tage sind nicht annähernd genug Zeit, um Tokio gesehen zu haben. Aber man kann sich einen guten Überblick über die wichtigsten Einkaufsstraßen verschaffen. Und feststellen, dass man sich das Shopping dort eigentlich nicht leisten kann.
Sechs Gänge später und Sie haben noch nicht mal die Hälfte der Speisenfolge verputzt. Damit Sie das Gelesene ein bisschen verdauen können und damit ich in meiner Küche in Ruhe die nächsten Speisen zubereiten kann, ordne ich mit sofortiger Wirkung für alle Beteiligten einen ausgedehnten Verdauungsspaziergang an. James wird nach Ihnen läuten wenn der nächste [...]
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 6 – der Maulkorb: Der homo tokiensis ist im Allgemeinen kleiner und zierlicher als sein westliches Gegenstück. Er trägt bevorzugt Anzug, wenn er ein er ist und irgendwas anderes Adrettes, wenn er eine sie ist. Hauptsache die Absätze sind hoch, das Make-up ist üppig und das Haar sitzt.
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 5 – U-Bahn und Essen in Tokio: Die U-Bahn bildet zusammen mit der JR das zentrale Nervensystem der Stadt. Man kommt in kürzester Zeit in die entlegensten Winkel und die Bahnen fahren im Minutentakt. Da die Japaner es mit dem Englischen nicht an allen Stellen so wirklich haben, fühlt man sich anfangs beim Anblick des U-Bahn-Plans
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 4 – die japanische Toilette: Das Hotel (The New Otani) entpuppte sich als Goliath unter den Tokioter Bettenburgen. Bestehend aus drei Häusern mit insgesamt rund 1700 Zimmern, zahlreichen Läden und Restaurants und Fluren, so weit das Auge reichte, war fast wie eine kleine Stadt in der großen Stadt.
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 3 – der Zoll: Nach Quarantäne-, Einwanderungs- und Passkontrolle schoben wir uns weiter in Richtung Zoll, wo wir gerne einfach durch die grüne Tür gehuscht wären. Leider gab es keine solche. Stattdessen gab es aber einen vermummten Zollbeamten, der mich in aller Seelenruhe zum Inhalt meines Koffers befragte.
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 2 – der Flug nach Tokio: Erschöpft aber glücklich erreichten wir den Fluchhafen. Während ich mich in immer kürzer werdenden Abständen an meinen Notfalltropfen vergreifen musste, machten die anderen einen recht entspannten Eindruck.
Eine Reise nach Tokio und Beijing, Teil 1 – Kuchen backen und die Abreise: Anlässlich meines Geburtstages hatte ich Kuchen gebacken. Die eifrig aus ihren Löchern hervorschnellenden Kollegen vermampften diesen mit entrücktem Blick – natürlich nicht ohne ihn vorher aufs Heftigste zu löbeln und zu preiseln.
Schon als Teenie bin ich vor denen mit den Schwarzen Augen stets auf der Hut gewesen. Ich mutmaßte, dass die mit Bhagwan sympathisieren. Beweisen konnte ich das nie, aber hey – die hatten zwanzigseitige Würfel. Das liegt doch auf der Hand, dass da was nicht stimmte.
Nee. Rollenspiele gehen gar nicht. So gar nicht wie Fantasyromane. [...]
Das zur Verfügung stehende Holz sorgsam vor der Hütten aufgeschichtet, die Schleife lasziv links gebunden, der Unterrock neugierig unter dem Saum hervorlugend – Oktoberfest, ich komme!
Der erste Schock sucht mich dann schon auf dem kurzen Fußweg zur Wiesn heim: Am hellichten Tage begegnen mir unzählige Menschen, die neben Muttersprache und Anstand auch die versammelte aufgenommene [...]
Freitag ist es also so weit. Die Damen und Herren von Twitkrit spielen Twitterlesung und ich darf mitspielen. Also raus aus dem Bett, rein in den Anzug, ins Büro -ein bisschen Polen retten- raus aus dem Büro, raus aus dem Anzug, rein in die Jeans und pünktlich um 15.38 Uhr zusammen mit der süßen Sue [...]
Hans-Martin. Das war dieser Mensch, dem es gestern Abend bei „Schlag den Raab“ binnen fünf Minuten gelang, sämtliche involvierten Modera- und Kommentatoren, den Stefan sowie alle Zuschauer im Studio und vor den Bildschirmen gegen sich aufzubringen. Dabei hatten vor allem Letztere dafür gesorgt, dass der Jungspunt (Beruf: angehender Apotheker) sich im Fernsehduell gegen Raab beweisen [...]
Meine Erweckung hatte ich eigentlich erst sehr spät. Während die „coolen“ Kinder London schon auf diverse Arten bereist hatten, hielt sich mein Interesse für alles was „very British“ war in klaren Grenzen. Heute denke ich, dass es an Margaret Thatcher lag. Und am Porridge. Beides war mir suspekt und ist es heute noch.
Das erste Mal [...]
Hatte ich Ihnen eigentlich schon vom U2 Konzert erzählt? Nein? Das ist nahezu unverzeihbar.
In Berlin war das, irgendwann im Juli. Berlin ist ja so eine Stadt, da weiß man nie. Etwas groß, etwas dreckig. Nein. Ziemlich dreckig. Um ganz genau zu sein: es stinkt, dieses Berlin. Und die Menschen manchmal mit ihm.
Aber man kann hervorragend schlecht [...]
Penisneid? Ich? Mitnichten. Ehrlich. Ein Mann zu sein, das käme für mich nicht in Frage.
Was ist denn das für ein Leben, in dem man Morgen für Morgen darauf warten muss, dass sich das Blut wieder gleichmäßig im Körper verteilt, damit die Hirnleistung zur Betätigung der Kaffeemaschine ausreicht? Ich will meinen Kaffee, wann ich ihn will. [...]
Das Vorspiel:
Nachdem der Sonnenschein und ich eines Abends, abgefüllt mit indischen Köstlichkeiten und billigem Fusel auf dem heimischen Sofa lungernd irgendeine der zahlreichen Familienmitgliedaustauschsendungen verköstigten, kam uns halb aus Langeweile halb aus Selbstscham die Idee, zur Abwechslung mal den Naturburschen bzw. das Naturmädchen in uns vor die Tür zu locken. Alpenverein hieß die Devise der [...]
Kriiiiiiihhhhhhhheiiiiiiiiiiirrrrrrsch.
Es ist sieben Uhr. Mein Freund der Polier hat das Spiel angepfiffen. Die Kreissäge flötet mir ein fröhliches Wecklied. Welch ein bezaubernder Start in den Tag! Ich springe aus dem Bett und unter die Dusche. Der klanglich frisch dazu drapierte Presslufthammer gibt mit den Einseifrhythmus vor.
Bububububububbb.
Ein wenig schmerzhaft ist es schon. Und auf Dauer gibt [...]
In der Straßenbahn saß die Woche einer von diesen Quasslern – Sie wissen schon, einer von denen die lautstark vor sich hin schimpfen, ohne erkennbaren Grund, ohne Adressat, ohne Unterlass. Die Leute nervt das einen kurzen Moment, sie nehmen es aber bald nur noch als kleines Requisit inmitten der gesamten Geräuschkulisse wahr. In der Stadt [...]
Als sich eines kälteklirrenden Spätwintertages der mir in die Gene geklöppelte vorauseilende Gehorsam mit einem dahergelaufenen Anflug geistiger Umnachtung hier in München auf eine Tasse Tee traf, wurde heimlich, still und leise Schicksal gespielt. Denn nach diesem heiteren Teekränzchen machte sich in meinem (infinitesimalen!) Kleiderschrank so ein bayerisches Dingsbums breit und trällert mir seither ein [...]
Natürlich möchte ich unter normalen Umständen niemandem das Quatschen mit seinen Mitmenschen verbieten (Möchte ich nicht???), aber in Zügen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln gelten andere Regeln. Nämlich meine. Und die besagen, dass insofern ich allein reise – was meistens der Fall ist – auch die Menschen auf den Plätzen neben mir ein absolutes Redeverbot haben. [...]
Ich halte aus Prinzip nichts (aber auch gar nichts) von den literarischen Gehversuchen diverser VIVA/MTV-Moderatorinnen. Die sollen brav ihre Sendungen moderieren und ansonsten lieber ganz gepflegt den Mund halten. Wo kämen wir denn hin, wenn jede daher gelaufene V-Jane nun anfinge, ihr spätpubertäres Gesabbel zur Kunstform zu erheben? Und wieso machen die Verlage das mit? [...]
Es ist faszinierend wie selbstzufrieden man daher kommen kann, wenn man so ein Glückskind ist wie ich. Sogar die scheinbaren Banalitäten des Alltags bringen mich täglich aufs Neue zum Jauchzen.
Während sich ein Ottonormalnörgler morgens schlecht gelaunt aus seinem Bette pellt, wache ich lange vor dem Wecker auf, weil ich mich vor Freude auf den bevorstehenden [...]
Ich bin noch nie in meinem Leben so enttäuscht worden. Da nimmt man sie bei sich zu Hause auf, bereitet ihr dort ein kuscheliges Nest, hegt und pflegt sie, trägt sie in der Gegend herum, achtet dabei sorgfältigst darauf, dass sie sich nie mit unpassenden Kleidungsstücken zeigen muss; man legt ihr die Welt zu Füssen, [...]
In der Zeit vom 18. bis zum 27. April ist im Stammelblog etwas Großartiges passiert: Wir haben ein Textperiment gewagt, das in dieser Form (und in dieser Gegend und mit diesen Beteiligten) ganz sicher einzigartig war. Das Ergebnis, auf das Ihr – me culpa, mea maxima culpa – lange warten musstet, kann sich sehen lassen. [...]
Was kostet die Welt?
Die Herren kommen in farbenfrohen Pullovern daher (pink, grün, orange – allesamt von namhaften Designern persönlich aus dem Brustflaum der tibetanischen Zimtziege geklöppelt). Das Haar tragen sie länglich und zurückgegelt. Die Füße stecken in teuren italienischen Slippern. Um den Bauch schlängeln sich exklusive Gürtel, deren auffällige Schnalle nicht selten auf den [...]
Wenn der Regen sich seinen Weg aus der Wolke über das Dach hinweg an der Hauswand entlang durch das Kiesbett am Blumenbeet vorbei die Treppe hinunter unter der Hecke hindurch bis tief hinunter zu den Wurzelspitzen bahnt, dann ist es besser, einen Regenschirm dabei zu haben.
Jetzt muss ich wohl langsam zugeben, dass ich in den letzten Wochen einen großen Bogen um mein Blog gemacht habe. Ich hoffte ja, ich könnte mit einem Tweet hier und einem da über meine Nachlässigkeit hinwegtäuschen. Aber da habe ich die Rechnung natürlich ohne Sie gemacht. Natürlich haben Sie gleich gemerkt, dass ich mich aus [...]
Falls Sie nun glauben, ich würde Ihnen tatsächlich von meinem Besuch auf der #next09 in der vergangenen Woche erzählen, dann haben Sie sich in mir getäuscht.
Ich werde Sie nicht mit der Geschichte langweilen, dass ich das Ticket gewonnen und mich kurzerhand entschlossen habe, die Reise in den hohen Norden anzutreten. Sie werden von mir auch [...]
Oder: Was aus mir geworden wäre, wenn das aus mir geworden wäre, was eigentlich aus mir hätte werden sollen und nicht das, was stattdessen aus mir geworden ist
Wenn man wie ich auf dem Land groß wird, dann träumt man möglicherweise (und wenn man einigermaßen beieinander ist, also geistig betrachtet) von nichts anderem als davon, dieses [...]
Eilmeldung: Der Bauchladen ist leider leer!
Da ich kein geduldiger Mensch bin und mir und dem @HappySchnitzel die schnelle Pokenbeschaffung sehr am Herzen lag, habe ich kurzerhand ein 12er Pack der niedlichen Zeitgenossen bestellt. So viele Poken braucht natürlich kein Mensch, also habe ich nun den ein oder anderen Poken übrig. Bei Interesse könnt Ihr einfach [...]
Manch einer wird 30 Tassen später denken, ich hätte von selbigen nicht alle im Schrank. Da mag durchaus was dran sein. Das schaurig Schöne daran ist: mit diesem Gebrechen bin ich nicht allein.
Das Phänomen des Nichtalletassenimschrankhabens in deutschen und ausländischen Haushalten weiter verbreitet, als zunächst gerne lapidar angenommen wird. Da die Leere oft erst als [...]
Da ich mich seit einiger Zeit mit der Psyche von Tassen auseinandersetze, erreichte mich vor ein paar Tagen ein Hilferuf aus einem Neu-Ulmer Haushalt. Auch dort waren alle Tassen spurlos verschwunden und die Polizei zeigte sich wie immer in diesen Fällen völlig ratlos. Die Hilferufenden schickten mir ein Foto, das ich einer sehr genauen Analyse [...]
Die vorletzte Tassengeschichte widme ich der ältesten Bewohnerin des Tassenschrankes. Sie hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet.
Sie war schon immer eine besondere Tasse, eine echte Dame. Sie war viel hübscher dekoriert als die anderen und aus viel dünnerem Porzellan. Niemand wäre je auf die Idee gekommen, sie getrennt von ihrer bunt verzierten Untertasse [...]
Heute möchte ich dem neuesten Neuzugang in meinem Tassenschrank huldigen, der Leehrtasse. Die Gute wohnt seit Sonntag bei mir und hat sich bereits bestens im neuen Umfeld eingelebt.
Schon vor einiger Zeit hatte mich der Verdacht beschlichen, dass es in meinem Schränken mit der Bildung nicht so weit her ist. Eine eigens für Geschirr entwickelte PISA-Studie, [...]
Nachdem unglaubliche 15 (!) Stimmen abgegeben wurden, steht das Ergebnis nun fest. Die Tasse von der besten Luise Häberle bekommt ein Geschichtchen. Evtl. aber erst morgen….. *räusper*.
Wahlen wie diese macht Ihr mit twtpoll.
Mein Tassenschrank ist wie ein Spiegel der Gesellschaft. Es gibt dort große und kleine, dicke und dünne, schöne und weniger schöne Tassen. Manche sind kunterbunt, andere haben nur eine einzige Farbe. Die meisten haben einen Henkel, aber einige müssen irgendwie ohne zurecht kommen. Dass sie sich in ihren äußeren Merkmalen unterscheiden, ist in einer servicefreien [...]
Gerade dachte ich darüber nach, dass die wunderbare “30 bunte Tassen“-Aktion von der liebreizenden Frau Elise am Donnerstag leider vorbei ist. Gleichzeitg überlegte ich, welche Tassen ich in den nächsten Tagen noch vorstellen könnte. Schock, schwere Not! Der Schrank ist schon lange durch und auch der Vorrat an eingesprungenen Mutter- und Bürotassen neigt sich dem [...]
Eine Tassengeschichte im Wert von DM 1.165,-.
Wer ernsthaft annimmt, dass der gemeinen Tasse bereits im Brennofen die Grundgütigkeit eingebrannt wird, dem sei an dieser Stelle in aller Deutlichkeit gesagt: “Weit gefehlt!” Bei den Tassen (und übrigens auch bei den Tellern, Gläsern, Töpfen, etc. pp.) verhält es sich exakt wie bei den Menschen. Es gibt so’ne [...]
Zunächst erstmal möchte ich allen, die sich so viel Mühe gegeben haben das Textperiment zu unterstützen, ganz herzlich danken. Ich bin wirklich begeistert, wie viele Teilnehmer es gibt und vor allem, wie viel Mühe sich jeder und jede Einzelne gegeben haben. Das hat mich überrascht. Und Euch sicher auch. Ich werde mich in den nächsten [...]
Im Tassenschrank herrscht helle Aufregung. Der lang ersehnte Besuch aus Amerika ist endlich eingetroffen: Tommy und seine Mutter geben sich die Ehre.
Tommy aus Texas hatte im Rahmen seiner langjährigen Ausbildung zur “Coffee Mug” vor einem Jahr ein Auslandspraktikum in Deutschland absolviert und sich während dieser Zeit mit einigen der Tassen und ein, zwei Gläsern angefreundet. [...]
Falls Sie bisher der Ansicht waren, im deutschen Oberschrank herrsche noch Zucht und Ordnung, so muss ich Sie heute leider bitter enttäuschen. Es ist ein Sündepfuhl – ein Sodom, ein Gomorrha was hinter den verschlossenen Türen allerschränken vorzufinden ist.
Die Kaffeemühle will den kleinen Böhnchen an den Kragen, um sie ohne mit dem Messer zu zucken [...]
Na toll. Die verlangen einem ja so Einiges ab. Keine Ahnung, was das jetzt wieder soll. Aber es klingt irgendwie so, als bekäme man das nicht mal so gerade eben, ganz nebenbei, so auf die Schnelle hingerotzt. Das wäre ja auch zu einfach. Und warum sollten ausgerechnet die versuchen, es mir einfach zu machen? Die [...]
Sie sind die Königinnen des Oberschranks und die Zicken vom Dienst. Die Tussentassen lassen sich von nichts und niemandem den Zucker aus dem Kaffee stehlen. Im Schrank werden sie von allen bewundert. Sie wollen ihren großen Auftritt, sie bekommen ihn. Sie sind jung, sie sind unzertrennlich und sie sind zu schön, um leer zu sein.
Ein [...]
Eigentlich habe ich heute über meine Nummer sechzehn schreiben wollen, aber nach fünfzehn Tassengeschichten brauche ich eine kleine Pause. Glücklicherweise wohnt in meinem Tassenschrank eine Tasse, die das Potenzial hat, von der fehlenden Tassengeschichte ein bisschen abzulenken.
Besagte Tasse träumte nämlich schon als kleines Tässchen von einer Karriere beim Zirkus. Zunächst wollte sie Seiltänzerin werden, aber [...]
Meine Nummer fünfzehn: Die schüchterne Helvetia
Am liebsten hält sie sich aus Allem raus. Sie mag es überhaupt nicht, im Mittelpunkt zu stehen. Im Tassenschrank versteckt sie sich immer ganz hinten in der Ecke. Besonders dann, wenn die Tür aufgeht und die anderen aufdringlicheren (dütschen!) Schrankbewohner sich vorne drängeln und bei jeder Öffnung aufs Neue betteln: [...]
Die Nummer zwölf bis vierzehn: Tassen & anderes Gerät im Freizeitstress
Wenn der Kaffeetrinker schläft, beginnt in der Küche das wahre Leben. Die Suppenteller verabreden sich mit den kleineren Topfdeckeln aus der Nachbarschaft zum Frisbee-Spielen, die Gabeln übernehmen zusammen mit den Kaffeelöffeln und der alten Schere die Pflege des Kräutergartens. Die Messer sind wie immer schlecht [...]
Die Nummern elf (die sind alle eineiig): Die Tassenfahrt der 5 a
Die Fünftklässler sind in heller Aufregung: heute geht es auf Tassenfahrt! Die Lehrerin, eine alte Kaffeekanne mit abgeschlagenen Ecken, ist vom Versuch die Horde zu bändigen schon leicht angegilbt. Die kleinen Henkeljungs und -mädels sind ganz aus dem Schränkchen. Ein kleines Tässchen, mit einem [...]
Nummer neun und zehn: Das Leben ist keine Kaffeefahrt
Warum hatte er ihr dies nur angetan, nach all den Jahren, den schönen Jahren? Sie waren sich doch immer einig gewesen, dass sie ihr ganzes Leben zusammen verbringen wollten. Nur deswegen hatten sie vor einem Jahr geheiratet, waren von Bern nach München gegangen & waren dort gemeinsam [...]
–> Zu den Regeln
(1) Die Jalousien waren heruntergelassen, und die einzigen Geräusche waren die Schnellfeuersalven und Detonationen des Videospiels, dann und wann unterbrochen von einem blechernen Tusch. (2) Kein Schaf wusste, was zu tun war. (3) Es blieb nur ein Ausweg: selbst eine Behandlungsmethode zur Heilung der Geisteskrankheit zu entdecken. (4) Gott weiß, wie viele [...]
Ein bisschen geschwindelt habe ich in meinem Blogpost über das Lesen schon. Denn zum lesen muss ich mich eigentlich nicht überwinden. Ich liebe Bücher und verehre ihre Verfasser dafür, dass sie mit ihren Worten mein Leben ändern können.
Ein Lachen in einer Situation, in der mir gar nicht nach lachen zumute war. Ein plötzlicher Schreckmoment, wenn [...]
Meine Nummer acht: Der gute Pott
Außer bei mir finden Sie dieses Exemplar vornehmlich unter Brücken, in Bahnhöfen mit und ohne U oder S, auf öffentlichen Plätzen, in Parks, in Obdachlosenwohnheimen, in Bahnhofsmissionen, Plattenbausiedlungen, im Osten, bei älteren Leuten und bei Plus.
Ich kann doch nicht ständig rührselige (!) Geschichten über Tassen schreiben, also echt … Jetzt [...]
Meine Nummer sieben: Die Reisetasse
Im Tassenschrank klafft eine Lücke: die Reisetasse ist mal wieder ausgeflogen. Ständig ist sie unterwegs, bereit die Welt aus der Porzellanperspektive zu entdecken. Ihre Reisen brachten sie u.a. schon nach Caratass in Mexico, nach Tass Vegas in den USA & nach Tassmanien. Diesmal ist sie in Indien, auf dem Weg zum [...]
Meine Nummer sechs: Von einer, die auszog, um eine ganz große Tasse zu werden
Ihr Vater war ein Billigfuselflachmann (no name), ihre Mutter hatte einen Minijob als Zahnputzglas in einem drittklassigen Stundenhotel. Zum leben zu wenig, zum sterben zu viel. Schon früh musste sie lernen, was es heißt aus dem Altglascontainer zu kommen. In der Schule [...]
Nummer vier & fünf: Erschreckende Bilder aus dem Tassenknast. Es ist uns leider nicht bekannt, wie sich die kleinen Thomas-Brüder in diese prekäre Lage gebracht haben. Wir gehen jedoch davon aus, dass Espressung im Spiel war. Gut informierte Kreise wollen wissen, dass die Beiden in Kürze bereits in eine Wässerungsanstalt verschoben werden. Dort werden sie [...]
Nummer drei: Die Heimweh-Tasse. Dies Prachtstück hat mich über 2 Jahre und 8 Monate in der helvetischen Fremde hinweggetröstet & sich damit nicht nur einen bevorzugten Platz im Herzen meines Tassenschrankes gesichert. Nun darf sie sich ein wenig ausruhen. Damit sie dabei nicht so einsam ist, hab ich ihr ein bisschen Gesellschaft aus der Heimat [...]
Heidewitzka habe ich mich gefreut, als ich entdeckte, dass aus einem Blog, das ich sehr schätze auf mein Blog verlinkt wurde. Natürlich bin ich gleich dem Link gefolgt – ein bisschen Balsam kann der geschundenen Mädchenseele nie schaden. Denkste Puppe. Der Artikel hiess “Nicht lustig” und www.ironie.de fand sich im illustren Kreise der dort aufgelisteten [...]
Nummer zwei: Die Bayerntasse. Gefüllt mit koffeinfreiem, farbstoffarmen Kaffee mit Schuss. Ja mei, die Bayern ticken halt irgendwie anders….
Zur Übersicht der Tassengeschichten.
Nach genauer Analyse der Situation und unter Hinzuziehung eines Felidophilologen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Molly vermutlich ein altes Kinderlied singt: “Du dumme Fliege, wenn ich Dich kriege, dann reiß ich Dir Dein linkes Beinchen aus. Dann musst Du hinken, auf einem Schinken und dann kommst Du ins Kölner Krankenhaus….usw. usf.”
Gestern morgen klingelte es. Zunächst ganz leise, dann presslufthammerlaut und mit Nachdruck. Ich wischte mir den Schlaf und die eingetrockneten Tränen aus den Augen, wickelte mich in einen Valentino-Seidenschal & talpte in den neuen Louboutins zur Tür. Es ist nie der falsche Zeitpunkt, ordentlich angezogen zu sein. Vor der Tür stand ein fremder Mann. Ich [...]
Brauchen. Brauchen. Was braucht man schon wirklich im Leben? Ein Dach über dem Kopf, Freunde, ein bisschen Geld, Glück, Zufriedenheit….. Ich gebe zu, ein solcher Anfang wäre ethisch und moralisch betrachtet sicher einwandfrei. Und würde helfen, mein Image ein wenig aufzupolieren.
Authentisch wäre ein solcher Anfang jedoch nicht. Denn ich bin weder bescheiden noch anspruchslos. Und [...]
Ich bin vermutlich so etwas wie ein Spätzünder. Also schon immer irgendwie gewesen, jedenfalls bei den Dingen, die mich reich und erfolgreich hätten machen können. (Bei allem was verboten und nicht erlaubt war, war ich eigentlich schon eher früh dran.)
Drum habe ich mich auch erst heute entscheiden können, bei @FrauElise’s herrlicher Fotoaktion mit zumachen.
Das Thema: [...]
4851 Tweets später, fragt sie sich, wann sie das letzte Mal etwas gelesen hat, das mehr als 140 Zeichen lang ist. So geht das nicht, Frollein. Schließlich wollen wir ja nicht verblöden, jedenfalls noch nicht. Spricht’s und beschließt nicht ohne Eile, dass die Zeit des Lesens im casa Mellcolm wieder Einzug halten sollte.
1. Erkenntnis: Ein [...]
Lieber tapioliller. Ich fürchte, Du bist einem hundsgemeinen Betrüger aufgesessen. Denn die traurige Wahrheit ist: der fette Brummer, der sich da in Deine Poken(un)zucht eingeschlichen hat , kann unmöglich der kleine Hase sein, der mich heute morgen noch scheu aus der Tüte anlächelte. Denn… ach… es ist so fürchterlich, dass ich es gar nicht aussprechen [...]
Für Kinder unter 6 Jahren nicht geeignet.
The End.
gerade finden Sie mich ziemlich überrascht auf meinem Sofa vor. Bis vor etwa einer Stunde haben Sie mir Glück gebracht. Nicht wie ein Schornsteinfeger oder eine Hasenpfote freilich. Weniger subtil. Und ohne dass ich vorher daran hätte glauben müssen. Zwar habe ich schon das ein oder andere Mal über Sie geschmunzelt oder gar gelacht, wenn [...]
Wie gerne hätte ich Ihnen schon seit Tagen in bunten Schilderungen aus heiter zusammengschubstem Buchstabenmaterial Offenbarungen über Heloises & mein gemeinsames Leben auf dem Bildschirm drapiert. Allein mir fehlt der Anlass, die Motivation, der Grund! Heloise, meine Heloise – sie ist immer noch nicht bei mir. Wie ich feststellen musste befindet sie sich derzeit noch [...]
Während Molly ihre Zeit mit schminken verplempert, investiert Luis sie in seine Bildung. Ein kleines Lesepäuschen muss dennoch drin sein. Zeit, um das Gelesene in aller Ruhe zu verarbeiten…
Eure Hoheit, Prinzessin Molly.
Darf ich vorstellen? Meine neue Twittertapete. Sie wurde von Frau @5Kaffeespaeter liebevoll maßgeschneidert & ist nun mein ganzer Stolz. Und weil ich sie so hübsch finde, bekommt sie einen eigenen Blogeintrag. Da kenn ich nichts.
Wenn Sie der kreativen Dame huldigen wollen, erreichen Sie sie hier: twitter.com/5Kaffeespaeter
Ich fluche für mein Leben gerne. Zugegebenermaßen ist das wenig damenhaft, aber gegen meine Natur kann ich nicht an. Und schließlich komme ich vom Land, da muss man früh lernen, sich zu wehren. Besonders als Frau. Und wenn man bei den Kraftausdrücken nicht mithalten kann, dann wird man nichts bei der Landjugend. Also war ich [...]
… hat den Umzug vom alten zum neuen Host völlig unbeschadet überstanden. Ein paar konnte ich dank der Unordnung in meiner Inbox rekonstruieren, andere habe ich auf Grund derselben Unordnung leider nicht mehr wiedergefunden. Solltet Ihr Euren Kommentar also nicht wiederfinden, so ist er nicht etwa meiner sehr strengen Zensur zum Opfer gefallen, sondern den [...]
Das erste Mal haben wir uns letztes Jahr irgendwann im Mai getroffen. Es war in Las Vegas, ich war dienstlich da. Sie wohl auch. Mit ein paar Kollegen lief ich durch Venedig (American edition), wir aßen pizza e gelato, schauten den Gondoliere zu, wie sie Hochzeitspaare durch die kurzen Kanäle schipperten und fühlten uns ganz [...]
Der Kater Luis lässt sich gäehn.
1. Mando Diao haben nicht bei DSDS gewonnen.
Aber wer wird an dieser Stelle kleinlich sein? Schliesslich bestand ein Fünkchen Hoffnung, dass in Schweden auch ohne Bohlen & Co. echte Stars gemacht werden. Genug Hoffnung also, zwei Karten für das Münchner Konzert zu erstehen.
2. Mando Diao sind nicht Thomas Godoj.
Klingt plausibel. Ist es auch. Beeindruckend ist [...]
Ich habe immer davon geträumt, es irgendwann zu schaffen, allein mit der Kraft meiner Worte eine breite Öffentlichtlichkeit zu erreichen. In meinen Träumen hatte ich es mir zwar ein wenig anders vorgestellt, aber an der Stelle darf man nicht kleinlich sein. Das sind nun wirklich Details.
Mellcolm proudly presents:
Meine erste Kurzgeschichte
Die Lesereise ist bereits in Planung. [...]
Etwas Winkespeck? Ein Doppelkinn? Zwei satte Love Handles? Ein fetter Wanst ? Ein Pferdehintern? Prächtige Cellulite? Enorme Hängebrüste? – Wenn Du bei der kurzen Aufzählung mehr als zwei mal genickt hast, dann bist Du die Richtige für uns. Denn wir suchen Germany’s next Topmoppel. Wenn Du außerdem noch einen Damenbart, faule oder schiefe Zähne, Akne [...]
Die Idee ist einfach: was ich nicht sehe, exisitiert nicht. Kinder machen sich das Prinzip zu eigen, in dem sie sich die Augen zuhalten, wenn es ihnen zu bunt wird. Dass kindliche Mechanismen auch in der Erwachsenenwelt funktionieren, zeigt der jütländische Werbetafelhersteller Lars Nonbye, der der Finanzkrise auf eigene Art den Kampf angesagt hat.
Seit Januar [...]
Das Leben ist …
… keine Tulpe. (Der Florist)
… kein Ponyhof. (Das Schulmädchen)
… kein Guetsli. (Der Schweizer)
… kein Schneckenschubsen. (Der Aufreißer)
… kein Zuckerschlecken. (Der Zahnarzt)
… kein Wunschkonzert. (Der Dirigent)
… eine Baustelle. (Der Regisseur)
Schmitz’ haben ein Problem. Und das schon seit Jahren. Ihre Katze ist – trotz ihres inzwischen biblischen Alters – nicht annähernd die ruhige und sanfte Zeitgenossin, die sich die Schmitzens gewünscht hatten, als sie sie damals einem befreundeten Landwirt abtrotzten. Sie ist nicht nur kratzbürstig und widerborstig, sie hat darüber hinaus auch noch die unangenehme [...]
Wo hat der nette ältere Herr nur seine ebenfalls krummrückige Begleiterin gelassen?
Madeira Juni 2008
Großreinegemacht – Domain wiedergefunden – überrascht geguckt – in die Hände gespuckt – Wordpress runtergeladen – dem Sonnenschein schöne Augen gemacht – extrem geblogbastelt – den Sonnenschein getröstet – dem Sonnenschein gratuliert – über alle vier Backen gestrahlt – zusammengepackt – rüber gemacht.
Gequält von einer eviangefüllten Blase, auf Füßen, denen den ganzen Tag “Feine Damen”-Schuhe aufgezwungen wurden, die Schulter schmerzend von der Schlepptoptasche und mit einer pressluftbehämmerten Schläfe musste ich Straßenbahn fahren. Um mich herum schrien sich Frauen in erbrochenem Deutsch an. (Warum muss auf ausländisch eigentlich immer so geschrien werden?) Plötzlich dachte ich: Was, wenn Du [...]
“Dein Blog gefällt mir – leider schreibst Du viel zu selten was.” Irgendwo habe ich das schon mal gelesen. Mehrmals sogar. So oder so ähnlich stand es da. Zuerst mal: Danke für die Blumen. Ich bin ja auch froh, wenn das Geschreibse hier irgend eine Regung provoziert. Aber: Ich kann so nicht arbeiten. Also Schreiben. [...]
“Habe ich das jetzt richtig verstanden, Du bist mit dem ZUHUUG angereist?”
Ich kann die Frage nicht mehr ertragen. Ganz zu schweigen vom zwischen Verständnislosigkeit und Mitleid schwankenden Gesichtsausdruck, der sie begleitet. Was gibt es denn daran nicht zu verstehen? Mein Name ist Melanie und ich fahre Zug. So einfach ist das. Ich leide nicht an [...]
Mit Bestimmtheit kann ich nicht sagen, wann und wo sich der Beschluss manifestiert hat. Plötzlich war er da, zwischen Pasta und Eiscreme, zwischen Spülmaschine ausräumen und Wäsche aufhängen, zwischen jetzt und gleich. Sollen andere sich doch weiterhin die Ellenbogen wund schürfen, beim Versuch gute Menschen zu sein. Für mich ist das Thema durch. Ein für [...]
Wie man aus zwei kurzen eine lange Katze macht.
Spezial-Tipp: auch statt Zugluftdackel verwendbar.
Heute: die Katze im Sack kaufen.
Ich sitze hier belanglos vor mich hin und starre durch den schmalen Schlitz zwischen den Vorhängen auf ein Stück Himmel und auf vorbeiziehende Zugbruchteile. Die Urbanität räkelt sich genüsslich vor meinem Vorhangschlitz und schämt sich nicht einmal für ihre aufreizende Art. Ich kann nicht behaupten, dass mir die Stadt in warmen Wogen entgegenschlägt, das nicht. [...]
Lieben, nein lieben tun sie dich hier nicht. Warum auch? Was du hier willst, was wir alle hier wollen, wollen sie wissen. Wenn man es allerdings ganz genau nimmt, wollen sie es eigentlich nicht wissen. Nur, wann du endlich wieder gehst, ja, das würde sie brennend interessieren. Du gehörst nicht hierhin, auch wenn du das [...]
Es geht zurück nach Hause. Meine Tage in der Schweiz gezählt, ich sitze auf gepackten Koffern. Jedenfalls mental. Noch habe ich wenig verändert hier. Die Wohnung weiss es dennoch. Für unser Zusammenleben hat das letzte Stündchen geschlagen. Schon bald. Sie nimmt es gelassen. Ich bin gelassener.
Unsere Zeit zusammen war nicht unangenehm. Der unangenehme Teil war [...]
Nehmen wir mal an, ich würde mir Stück für Stück ein paralleles Leben, ein Second Life aufbauen, in dem ich so schön, so reich und so klug sein könnte, wie es mir meine Programmierkenntnisse erlaubten. Ich könnte meinen Traumjob haben, oder gar nicht mehr arbeiten. Mann oder Frau sein. Dick oder dünn. Clever oder seicht. [...]
Erst kürzlich bin ich wieder mal schlagartig um JAHRE zurückgeworfen worden, als ich in einem anderen virtuellen Leben in einer anderen virtuellen Welt ohne böse Ahnung mitten in eine Teekesselchenrunde platzte. Nur zum Verständnis: ich bin NICHT versehentlich auf der Homepage der Spielgruppe “Marienkäfer” des hiesigen Kindergartens gelandet, sondern vielmehr an einem ausgesprochen “erwachsenen” Ort: [...]
Aufgenommen in London, Leihgabe eines grossen Weltentdeckers.
Muss ich mir das wie eine Art archaischen “Abenteuerurlaub” vorstellen? Ist das womöglich der Vorläufer dessen, was heute viele Todeshungrige in die unsichersten Gegenden der Erde zieht, um sich dort nach Herzenslust von Rebellengruppen entführen zu lassen? Hochseilgarten und künstliche Survival-Camps reichen wohl nicht mehr aus. Können sich die RAF-Touristen gegen eine kleine Zuwendung von [...]
Neben dem Kräuterbonbon und dem Fondue haben wir der kleinen Schweiz noch ein paar weitere gross(artig)e Errungenschaften zu verdanken, wie z.B. die vollmagnetische Küche. Schön ist sie nicht, aber das ist auch gut so, denn so erhält der Hobbydadaist und Verbal(n)e(u)rotiker einen völlig neuen “Spielraum”, in dem er sich nach Herzenslust und ohne schlechtes Gewissen austoben [...]
Wer angesichts des omnipräsenten Klimawandels aus schlechtem Gewissen kein Auge mehr zubekommt, dem sei nun die Bürde der ökologischen Lasterhaftigkeit von den Schultern genommen. Forsche Entdecker haben ermittelt: Statt Benzin- oder FCKW-Schleudern sind Paarhufer, Mischtkratzerli und Wiederkäuer die eigentlichen Umweltschweine. Wer sich die Zeit nimmt, schläft wieder besser: http://www.zeit.de/2007/04/Kuh
Mütter werden am Muttertag gepriesen, Eier an Ostern versteckt und der deutschen Einheit wird am 3. Oktober gehuldigt. Wären im Kalender nicht die entsprechenden Vorkehrungen getroffen, würden diese wichtigen Termine möglicherweise in Vergessenheit geraten. Und damit es auch mit dem Zwischenmenschlichen dauerhaft klappt, gibt es glücklicherweise seit über 20 Jahren den National Hugging Day am [...]
George W. Bush ist bereits angezählt und in der Wählergunst der US-Amerikaner stehen die Demokraten derzeit besser da als ihre Kontrahenten. Ambitionen auf die Präsidentschaftskandidatur haben dabei gleich zwei neue demokratische Hoffnungsträger: Barack Obama und Hilary Clinton. Im Vorfeld der Kandidatenkür hat zwar momentan die ehemalige First Lady noch die Nase vorn, doch der smarte Obama entpuppte [...]
Der Schweizer Radiosender DRS3 bietet in der Schweiz lebenden Deutschen ab Montag, dem 22. Januar, einen fünftägigen Crashkurs in puncto Integration an. Die Themen im Überblick:
- Do’s und Dont’s für Deutsche in der Schweiz
- Direkte Demokratie
- Bankensystem, Fondue, SBB und Vereinswesen
- Schweizer Sehenswürdigkeiten von der Jugfrau bis zur Tell-Kapelle
Das alles zu hören unter: http://www.drs.ch/drs3.html
Und wem [...]
St. Gallen
Zürich
Heathrow
Earl’s Court East Putney.
Caffè Nero High Street Kensington Sisley Zara Jigsaw Gap Accessorize Monsoon Oasis Notting Hill Gate Oxford Circus House of Fraser Selfridges H&M Top Shop Miss Selfridge Urban OutfittersThaifood Borders Starbucks Regent Street Hard Rock Café Putney. Wimbledon Wagamama boots Elys Molton Brown Waterstones WH Smith Centre Court Marks & Spencer Caffè Nero [...]
Leihgabe eines netten Menschen, fotografiert in London, UK.
Da habe ich mir in der Nacht von Samstag auf Sonntag in mühevoller Klein(-und Grosshirn)arbeit ein Thema für meinen nächsten Eintrag ergrübelt, habe ob des ganzen Gedenkes kaum ein Auge zugetan und dann sowas! Über den Tatort wollte ich schreiben, eine Institution, mein Heiligtum.
Ich bin kein TV-Junkie. Mein Fernseher ist mir nicht mehr als ein [...]
SO MEIN SLAVE | LESE VON AMIS
LASSE NIE VOM | NAIVEM LOESS
NASS EILE VOM | MASSIVEN OEL!
MASSIV OELEN | OVALE MISSEN |OLIVENMASSE | VOM EINLASSEN
LASEN SIE VOM | ESSEN IM OVAL?
SESAM OLIVEN | AN VIEL MOSES
EIS VON AMSEL | ALS VON MEISE
MAOS VLIESEN | ANIS VOM ESEL
SOVIEL SAMEN!
Fotografiert in London, UK
In den Hitlisten der beliebtesten (Manager-)Tugenden rangiert derzeit die Demut ganz vorne. Kaum ein Meeting, in dem sich nicht ein weiterer Geläuterter zur Demut bekennt; kaum eine Rede, in der nicht der Redner seiner neuen Lieblingstugend huldigt. Fast will es scheinen, als wolle sich die Jungmanagerriege in einem öffentlichen Credo von der Grosskotzigkeit vorangegangener Managergenarationen freimachen, sich lossagen vom Victory-, Peanuts- und Champions-League-Stil. Demut als Managementprinzip! [...]
Fotografiert in Vaduz, Fürstentum Liechtenstein
er erste Eindruck zählt. Das gilt in der Liebe und in der Buchhandlung. Folgende Buchtitel haben mein Herz im Sturm erobert:
Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens von Max Goldt
Der Krapfen auf dem Sims von Max Goldt
Der Sterne Tennisbälle von Stephen Fry
Doktor Murkes gesammeltes Schweigen von Heinrich Böll
Mr. Aufziehvogel von Haruki Murakami
Im Schwimmen-zwei-Vögel von Flann O’Brien
Der Dativ ist [...]
Das weiße Segel – Sergio Bambaren
O.k., o.k. – ich gebe zu, dass die kleinen Botschaften und netten Sprüche etwas Erheiterndes haben. Besonders in meinem männlichen Bekanntenkreis gilt Bambaren aber sogar als Glücksprophet und seine Lehre als alleinseligmachend. Wie das kommt, ist mir schleierhaft. Jedenfalls kann ich auch nach der Lektüre eines zweiten Buches (mein erstes war: Der [...]
Neun Monate ist es nun her, dass ich aus dem grossen Kanton im Norden (helvetisches Wunschdenken!)in die Wiege der Gelassenheit gezogen bin. Aber Achtung: Switzerland is different und es wäre Leichtsinn, das zu übersehen.
Bewerten möchte ich dieses Anderssein eigentlich nicht, lediglich erwähnen, damit nachher keiner behauptet, er habe nichts gewusst von all dem. Heute im [...]
http://www.zeit.de/2007/01/TV-Fiktiv
Und zwar gerne im Zug. Da schauen einen die anderen Reisenden immer so mitleidsvoll an. Besonders der homo helveticus ;-)
Recht hat er, Her(r)mann Hesse. Grund genug, sich erstmal ausgiebig diesem Zauber hinzugeben. Bis dann, dann also!