Stadt-Blumen: Berlin

Hatte ich Ihnen eigentlich schon vom U2 Konzert erzählt? Nein? Das ist nahezu unverzeihbar.

In Berlin war das, irgendwann im Juli. Berlin ist ja so eine Stadt, da weiß man nie. Etwas groß, etwas dreckig. Nein. Ziemlich dreckig. Um ganz genau zu sein: es stinkt, dieses Berlin. Und die Menschen manchmal mit ihm.

Aber man kann hervorragend schlecht frühstücken, aber auch beschissen gut. Es gibt jedes Extrem. Und davon extrem viele. Darum ist es eine Reise wert.

Man kann sich dort herrlich die Füße platt laufen. Und gedenken. Und billig essen. Und preiswert.

Berlin kann auch richtig großstädtisch daher kommen. So mit allem Schi Schi und Schnickschnack. Gleich in der Friedrichstraße. Oder im KaDeWe. An der Champagnerbar. Gleich nebenan gibt’s Currywurst und auch dafür schämt sich niemand. In Berlin. Weiterlesen

So schön kann doch kein Mannsein

Penisneid? Ich? Mitnichten. Ehrlich. Ein Mann zu sein, das käme für mich nicht in Frage.

Was ist denn das für ein Leben, in dem man Morgen für Morgen darauf warten muss, dass sich das Blut wieder gleichmäßig im Körper verteilt, damit die Hirnleistung zur Betätigung der Kaffeemaschine ausreicht? Ich will meinen Kaffee, wann ich ihn will. Nicht wann mein Körper es mir erlaubt.

Zugegeben – die allmorgendliche Klamottenfrage ist im Mannsein deutlich einfacher zu lösen. Unterhose – Socken – Hose – Hemd – Krawatte – Sakko – Schuhe – fertig. An verspielten Tagen kommen noch Gürtel und Armbanduhr dazu. Aber was ist der Preis für diesen Simplicissimus? Ein schnödes Leben, in dem man sich nicht für Klatsch und Tratsch, nicht für Promis und nicht für „bei Königs“ interessiert. Und in dem es ausschließlich praktische, niemals aber betörende Schuhe gibt. Und nicht eine einzige Handtasche! Nicht eine!!! Nicht mal eine winzige Clutch. Weiterlesen

No small wander: Einmal Karwendel und zurück

Das Vorspiel:

Nachdem der Sonnenschein und ich eines Abends, abgefüllt mit indischen Köstlichkeiten und billigem Fusel auf dem heimischen Sofa lungernd irgendeine der zahlreichen Familienmitgliedaustauschsendungen verköstigten, kam uns halb aus Langeweile halb aus Selbstscham die Idee, zur Abwechslung mal den Naturburschen bzw. das Naturmädchen in uns vor die Tür zu locken. Alpenverein hieß die Devise der Stunde, und zwar stante pede. Per Mouseclick vom Sofa aus.

Frisch bemitgliedet kredenzte uns der DAV nebst hübschen bunten Ausweisen auch zahlreiche noch viel buntere Falt- und Merkblätter zu denkbaren Wanderrouten. Der Sonnenschein durfte wählen – und Abenteurer, der er ist – entschied er sich für die kleine Schwester der Mount-Everest-Erstbesteigung: Hüttentrekking im Karwendel.

Faltblätter Karwendeltour und Falkenhütte, DAV

Faltblätter Karwendeltour und Falkenhütte, DAV

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